Ein tiefgründiger Roman über die Zukunft und den menschlichen Geist

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Das kunstvolle, leicht mystische Cover deutet bereits an, dass Simone Weinmanns Werk weit über eine klassische Dystopie hinausgeht. Die faszinierende Prämisse – eine Welt, in der die Menschen auf der nördlichen Hemisphäre alljährlich in einen traumlosen Winterschlaf versetzt werden – packt einen sofort.
​Im Fokus steht Isa, die unerwartet früher erwacht und nicht wieder einschlafen kann. Gemäß den Regeln wird sie von ihrem Freund Theo getrennt und in ein isoliertes Hotel für vorzeitig Erwachte gebracht. In dieser trostlosen Stille flüchtet sie sich in ein immersives Computerspiel über eine Mars-Expedition. Doch aus dem Faszinosum wird rasch eine Bedrohung: Isa muss sich der Frage stellen, ob sie in dieser von einer KI regulierten Realität überhaupt noch die Kontrolle über ihr eigenes Leben besitzt.
​Besonders stark macht den Roman die präzise, meisterhafte Sprache und die gekonnte Auseinandersetzung mit aktuellen Zukunftsthemen wie KI, Isolation und dem Wunsch nach einer sinnhaften Existenz. Ein absolut packendes, nachdenklich stimmendes Leseerlebnis für alle, die kluge und visionäre Literatur schätzen!