Oh du triste, fremde Welt
Cover, Titel und Setting dieses Buches erinnern mich an "Ich, die ich Männer nie kannte". Es geht um eine dystopisch anmutende Zukunft, in der unser Planet sich so sehr verändert hat, dass ein Leben, wie wir es kennen, nicht mehr möglich ist. Mich beeindruckt, wie die Autorin innerhalb eines einzigen Kapitels bereits ein Gefühl für die triste, isolierte Umgebung im jährlichen Winterschlaf erweckt und gleichzeitig genug Hintergrund und Details einfließen lässt, so dass man den Eindruck hat, in eine durchdachte Alternativwelt einzutauchen. Was Isa in dieser einsamen Winterpause im Hotel umgeben von merkwürdigen Charakteren noch erleben wird?