Wenn die KI den Winterschlaf anordnet
Es fällt mir schwer, dieses Buch zu bewerten, denn es passiert auf den ca. 200 Seiten eigentlich nicht viel. Vieles wird angerissen, die Ausgestaltung bleibt aber der Phantasie des Lesers überlassen.
Es geht um Isa, die aus ihrem Winterschlaf aufwacht. Das ist nicht weiter ungewöhnlich, normalerweise schlafen die Menschen nach kurzer Zeit wieder ein und wachen erst im nächsten Frühling wieder vollständig auf. Diese Lebensweise war Idee einer KI, um Ressourcen zu sparen. Inwieweit es noch eine menschliche Regierung gibt oder ob die KI alles regelt bleibt weitgehend im Dunkeln. Da Isa nicht wieder einschläft wird sie in ein Hotel gebracht, denn ihre Wohnung wird während des Winters nicht geheizt oder mit Gas zum Kochen versorgt. In diesem Hotel ist die Atmosphäre bedrückend und sie hat Probleme sich mit den wenigen anderen Menschen zu arrangieren. Sie wartet tagelang, ob zufällig ein Mitglied ihrer Familie kurz wach wird und sie sich austauschen können. Als die Langeweile zu groß wird, entschließt sie sich das Simulationsspiel auszuprobieren, dass auch ihr Freund so gut findet. Als Oksana findet sie sich auf einer Marsstation wieder. Sowohl dort, als auch auf der Erde geschehen allerdings merkwürdige Dinge, die Isa nicht einordnen kann.
Insgesamt hat mich dieses ruhige Buch gut unterhalten. Es hätte dramatisch sein können, actiongeladen oder tieftraurig. Das Potential wäre durchaus vorhanden. Am meisten überrascht vielleicht, dass die Protagonistin dieser Dystopie eine normale Frau ist. Sie verwandelt sich nicht plötzlich in eine Superheldin und rettet die Welt. Sie klärt nicht einmal am Ende alle Geheimnisse auf, sondern lebt einfach so gut es geht in einer Welt manchmal wenig lebenswert erscheint.
Es geht um Isa, die aus ihrem Winterschlaf aufwacht. Das ist nicht weiter ungewöhnlich, normalerweise schlafen die Menschen nach kurzer Zeit wieder ein und wachen erst im nächsten Frühling wieder vollständig auf. Diese Lebensweise war Idee einer KI, um Ressourcen zu sparen. Inwieweit es noch eine menschliche Regierung gibt oder ob die KI alles regelt bleibt weitgehend im Dunkeln. Da Isa nicht wieder einschläft wird sie in ein Hotel gebracht, denn ihre Wohnung wird während des Winters nicht geheizt oder mit Gas zum Kochen versorgt. In diesem Hotel ist die Atmosphäre bedrückend und sie hat Probleme sich mit den wenigen anderen Menschen zu arrangieren. Sie wartet tagelang, ob zufällig ein Mitglied ihrer Familie kurz wach wird und sie sich austauschen können. Als die Langeweile zu groß wird, entschließt sie sich das Simulationsspiel auszuprobieren, dass auch ihr Freund so gut findet. Als Oksana findet sie sich auf einer Marsstation wieder. Sowohl dort, als auch auf der Erde geschehen allerdings merkwürdige Dinge, die Isa nicht einordnen kann.
Insgesamt hat mich dieses ruhige Buch gut unterhalten. Es hätte dramatisch sein können, actiongeladen oder tieftraurig. Das Potential wäre durchaus vorhanden. Am meisten überrascht vielleicht, dass die Protagonistin dieser Dystopie eine normale Frau ist. Sie verwandelt sich nicht plötzlich in eine Superheldin und rettet die Welt. Sie klärt nicht einmal am Ende alle Geheimnisse auf, sondern lebt einfach so gut es geht in einer Welt manchmal wenig lebenswert erscheint.