eine emotionale Achterbahnfahrt mit einer düsteren, faszinierenden Welt und vielen überraschenden Wendungen.

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fabelhaftefeder Avatar

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Ich bin ehrlich hin- und hergerissen, wie ich “Immortal Longings” bewerten soll. Einerseits habe ich das Buch wirklich gerne gelesen und war zunächst positiv überrascht – besonders, weil der Klappentext bei mir ganz andere Erwartungen geweckt hatte. Die düstere, brutale Welt von San-Er, das innovative Magiesystem rund ums Körperspringen und die tödlichen Spiele haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Atmosphäre ist dicht, das Worldbuilding vielschichtig und die Handlung voller Intrigen und überraschender Wendungen

🌼 Stärken :

• Das Setting ist einzigartig: Die bedrückende Kluft zwischen Arm und Reich, die engen Gassen, die kaum Tageslicht durchlassen, und die allgegenwärtige Gefahr machen die Geschichte lebendig.
• Die Idee, dass Menschen ihre Körper wechseln können, fand ich faszinierend und hat für einige spannende Twists gesorgt. Besonders gut gelöst: Die Augenfarbe bleibt beim Körpersprung erhalten und gibt Hinweise auf die Identität – das hebt die Geschichte von anderen Dystopien ab.
• Die Handlung ist im letzten Drittel besonders spannend und emotional, mit einigen Plottwists, die ich so nicht erwartet hätte.

🌼 Schwächen und offene Fragen :

• Trotzdem gab es viele Momente und Kapitel, die für mich keinen Sinn ergaben. Zum Beispiel die Szene, in der Calla gar nicht Calla war, aber trotzdem ihre außergewöhnliche Augenfarbe hatte – wie ist das möglich, wenn doch die Augenfarbe beim Körpersprung erhalten bleibt? Diese Logik hat mich verwirrt und ich habe darauf keine richtige Antwort gefunden.
• Nach dem Mord am König wurde Calla einfach abgeholt, fertig gemacht – und dann kam die Enthüllung, dass August gar nicht August ist. Auch hier war der Übergang für mich nicht nachvollziehbar und hat mich eher ratlos zurückgelassen.
• Insgesamt fehlte mir manchmal die emotionale Bindung zu den Figuren. Obwohl Calla eine starke Protagonistin ist, blieben viele Charaktere für mich blass oder schwer greifbar.

🌼 Fazit:

“Immortal Longings” ist eine emotionale Achterbahnfahrt mit einer düsteren, faszinierenden Welt und vielen überraschenden Wendungen. Es gibt aber auch Logikfehler und Momente, die mich irritiert oder aus der Geschichte gerissen haben. Ich weiß wirklich nicht, wie ich abschließend zu dem Buch stehe – es hat mich gefesselt, aber auch verwirrt. Da ich den zweiten Teil schon habe, werde ich bestimmt weiterlesen, aber ich lasse mir damit noch etwas Zeit.

Wie geht es euch? Habt ihr ähnliche Fragen oder Eindrücke beim Lesen gehabt?