Freiheit hat ihren Preis

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nikko_yarop Avatar

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Schon das Cover wirkt kraftvoll und zugleich bedrohlich: Blumen im Beton, Wärme und Hoffnung in einer kalten, kontrollierten Welt. Es macht sofort klar, dass es hier um Macht, Kontrolle und innere Zerrissenheit geht. Die Leseprobe hat mich sprachlos zurückgelassen und war etwas ganz anderes als ich anfangs anhand des Covers gedacht hatte. Der direkte, intensive Schreibstil trifft besonders im Prolog hart und zieht einen sofort in diese grausame dystopische Welt hinein.

In Imperia existieren nur noch Frauen, nachdem ein Virus alle Männer ausgelöscht hat. Jara, die Tochter der Anführerin, ist stark, kaltblütig und furchtlos – perfekt geformt für dieses System. Doch ihre innere Zerrissenheit und die brutalen Regeln lassen schnell Zweifel aufkommen. Tohru bringt mit ihrer sanften, rebellischen Art Wärme in diese Welt und stellt alles infrage, was als unumstößlich gilt. Ihre Freundschaft wirkt von Anfang an gefährdet.

Imperia wird greifbar, jedes Wort lässt diese Welt lebendig werden. Die Atmosphäre erinnert an ein tödliches Spiel um Leben und Loyalität, fast wie in Die Tribute von Panem. Ich erwarte eine düstere, rebellische Geschichte über Freiheit, Freundschaft und Widerstand – und möchte unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, ob Jara sich aus diesem System befreien kann.