Spannender Auftakt, mit Luft nach oben
Ich schwankte lange zwischen drei und vier Sternen, habe mich letztlich aber für vier entschieden – auch mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es sich hierbei um das Debüt der Autorin handelt.
Imperia entwirft eine äußerst spannend konstruierte Welt, in der Jara aufwächst und zunächst allem Glauben schenkt, was ihre Mutter – die Anführerin – ihr vermittelt. Gleichzeitig spürt man von Beginn an diesen kleinen Funken Zweifel in Jara, der nie ganz erlischt. Als ihre beste Freundin Tohru, die sich offen gegen das System stellt, verhaftet wird, begibt sich Jara auf eine Rettungsmission. Diese führt sie nicht nur aus Imperia heraus, sondern schon bald in eine völlig andere Welt.
Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, und der Einstieg fiel mir leicht. Jara ist ein gut ausgearbeiteter Charakter, der mir sofort sympathisch war, und ich habe ihren Weg in diese neue Welt gerne verfolgt. Allerdings empfand ich einige Entwicklungen als etwas zu schnell. Der Wechsel in ein komplett anderes System geschieht sehr abrupt, und obwohl Jara durchaus mit sich hadert, findet sie sich meiner Meinung nach fast zu schnell zurecht. Zudem hatte ich beim Lesen stellenweise das Gefühl, dass es kleinere Logiklücken gibt, auf die ich hier ohne zu spoilern nicht näher eingehen kann.
Das Buch richtet sich offensichtlich eher an ein jugendliches Publikum, zu dem ich selbst nicht mehr gehöre. Das erklärt vermutlich auch die häufigen Wiederholungen, die ich mir persönlich lieber durch eine detailliertere Ausarbeitung ersetzt gewünscht hätte. Was mir für einen Jugendroman wiederum etwas zu viel war, sind die spicy Szenen. Nicht, weil sie zu explizit wären – im Gegenteil, der Hinweis zu Beginn des Buches, welche Kapitel betroffen sind, ist sehr gelungen – sondern weil sie in ihrer Häufigkeit für mich den Fokus verschoben haben. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass die Charaktere mehr mit ihrer eigenen Befriedigung als mit ihrem Kampftraining beschäftigt sind. Das ist am Ende aber sicherlich auch Geschmackssache.
Trotz dieser Kritikpunkte habe ich Imperia insgesamt gerne gelesen. Das Ende lässt uns mit einem fiesen Cliffhanger zurück, und ich habe definitiv Lust, in den Folgebänden noch mehr über die verschiedenen Welten und Magien zu erfahren.
Imperia entwirft eine äußerst spannend konstruierte Welt, in der Jara aufwächst und zunächst allem Glauben schenkt, was ihre Mutter – die Anführerin – ihr vermittelt. Gleichzeitig spürt man von Beginn an diesen kleinen Funken Zweifel in Jara, der nie ganz erlischt. Als ihre beste Freundin Tohru, die sich offen gegen das System stellt, verhaftet wird, begibt sich Jara auf eine Rettungsmission. Diese führt sie nicht nur aus Imperia heraus, sondern schon bald in eine völlig andere Welt.
Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, und der Einstieg fiel mir leicht. Jara ist ein gut ausgearbeiteter Charakter, der mir sofort sympathisch war, und ich habe ihren Weg in diese neue Welt gerne verfolgt. Allerdings empfand ich einige Entwicklungen als etwas zu schnell. Der Wechsel in ein komplett anderes System geschieht sehr abrupt, und obwohl Jara durchaus mit sich hadert, findet sie sich meiner Meinung nach fast zu schnell zurecht. Zudem hatte ich beim Lesen stellenweise das Gefühl, dass es kleinere Logiklücken gibt, auf die ich hier ohne zu spoilern nicht näher eingehen kann.
Das Buch richtet sich offensichtlich eher an ein jugendliches Publikum, zu dem ich selbst nicht mehr gehöre. Das erklärt vermutlich auch die häufigen Wiederholungen, die ich mir persönlich lieber durch eine detailliertere Ausarbeitung ersetzt gewünscht hätte. Was mir für einen Jugendroman wiederum etwas zu viel war, sind die spicy Szenen. Nicht, weil sie zu explizit wären – im Gegenteil, der Hinweis zu Beginn des Buches, welche Kapitel betroffen sind, ist sehr gelungen – sondern weil sie in ihrer Häufigkeit für mich den Fokus verschoben haben. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass die Charaktere mehr mit ihrer eigenen Befriedigung als mit ihrem Kampftraining beschäftigt sind. Das ist am Ende aber sicherlich auch Geschmackssache.
Trotz dieser Kritikpunkte habe ich Imperia insgesamt gerne gelesen. Das Ende lässt uns mit einem fiesen Cliffhanger zurück, und ich habe definitiv Lust, in den Folgebänden noch mehr über die verschiedenen Welten und Magien zu erfahren.