Wenn Wahrheit alles verändert
Imperia hat mich vor allem wegen der emotionalen Intensität gepackt. Die Welt innerhalb der Mauern wirkt beklemmend und kontrolliert, während das Draußen fast wie ein Aufatmen erscheint. Ich wusste nicht genau, was mich erwartet und wurde positiv überrascht. Die Mischung aus Dystopie, Magie und Romance funktioniert hier wirklich gut. Jara durchlebt eine Entwicklung, vom gehorsamen Systemkind hin zu einer jungen Frau, die beginnt, selbst zu denken. Das hat mir richtig gut gefallen. Ich mochte vor allem den emotionalen Kern der Geschichte. Es geht nicht nur um Rebellion oder Magie, sondern um Identität, Selbstbestimmung und den Mut, alte Wahrheiten loszulassen. Die Beziehung zwischen Jara und Aidan entwickelt sich nachvollziehbar und fügt sich gut in die Handlung ein. Gegen Ende hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, dennoch hat mich das Buch berührt.