Leben im Nachkriegsdeutschland

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isabell Avatar

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Der Roman spielt zur Nachkriegszeit 1946 in Hamburg und der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte bzw. die Person, die alle Menschen des Romans mit einander verbindet, ist die ehemalige Schauspielerin Friede Wahrlich, deren geerbtes Haus nur teilweise ausgebrannt ist und sie so dort wohnen kann. Im Keller ihres Hauses llebt zunächst der Jugendliche Gert, dem Friede Unterschlupf gewährt bis auch junge Gisela dort einzieht, um ein Dach über dem Kopf zu haben. Es herrscht Kälte und Hungersnot, so dass zunächst alle ums nackte Überleben kämpfen, während sie Dinge auf dem Schwarzmarkt tauschen, was gefährlich ist. Zu diesen drei Menschen, die sich anfreunden und sich gegenseitig Halt geben- eine Art Familienersatz, kommen im Laufe der Zeit noch weitere Menschen und ihre Geschichten. Der Roman erzählt von Freundschaft, Liebe, Schuld, Verzeihen, Ängsten, Familie und zwischen vielen schrecklichen und traurigen Erzählungen, scheint immer wieder ein Stück Hoffnung und Optimismus durch.
Ich habe den Roman gerne gelesen, doch mir waren es insgesamt zu viele Figuren und Hintergründe, so dass ich die "Beziehungen", die ich zu ihnen entwickelte, eher oberflächlich blieben.
Vier Sterne