Nachkriegsgeschichte
Ein sehr einfühlsamer Roman über die Zeit nach dem 2. Weltkrieg in Hamburg.Er erzählt über Hoffnung und Neubeginn nach den Schrecken des Krieges. Gert und Gisela , die Hauptfiguren , werden zur Wohngemeinschaft. Beide haben ihre Angehörigen in den Wirren des Krieges verloren und wissen nicht, ob sie überhaupt noch am Leben sind. Die Volksschaupielerin Friede lässt sie in ihrem Keller wohnen. Hamburg ist zerstört und es gibt kaum noch Wohnräume. Mit der Zeit wächst die kleine Wohngemeinschaft zusammen und wird zur Familie. Im laufe der Zeit wächst die Gemeinschaft und Friede beginnt über ihr Leben nachzudenken. Carmen Korn schafft es, den Leser in das Hamburg nach Kriegsende mitzunehmen. Sie beschreibt sehr anschaulich, wie das Leben in dieser Zeit war. Man hofft und bangt mit den Protagonisten. Ein sehr schöner Roman über Freundschaft und Nächstenliebe. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe es auch von Carmen Korn nicht anders erwartet. Von mir eine klare Kaufempfehlung wer sich für diese Zeit interessiert.