Zwischen Trümmern und Neubeginn – Hoffnung in dunkler Zeit
Nach dem Krieg liegt Hamburg in Trümmern – nicht nur die Stadt, auch das Leben ihrer Bewohner ist zerstört. In dieser Kulisse erzählt Carmen Korn von Menschen, die trotz aller Verluste nicht aufgeben, sondern nach einem Weg in die Zukunft suchen.
Im Mittelpunkt stehen Gisela und Gert, zwei junge Menschen, die auf der Suche nach ihren Familien auf Friede treffen, eine ehemalige Schauspielerin, die mit den Schatten ihrer Vergangenheit ringt. Aus dieser zufälligen Begegnung entsteht eine fragile Gemeinschaft, die nach und nach um weitere, ebenso gezeichnete Figuren wächst. Jede dieser Personen steht für eine andere Art, mit Schuld, Verlust und Hoffnung umzugehen – und gerade in ihren Unterschieden liegt die Stärke des Romans.
Korn gelingt es meisterhaft, das Leben in der Nachkriegszeit greifbar zu machen: das Feilschen auf dem Schwarzmarkt, die Not, die gegenseitige Hilfe, aber auch den unerschütterlichen Willen, wieder Freude zu empfinden. Ihre Sprache ist eindringlich und zugleich feinfühlig, sie zeichnet Charaktere, die man nicht so schnell vergisst. Besonders eindrucksvoll ist, wie sie reale Orte Hamburgs in die Handlung einwebt – so entsteht ein atmosphärisches, fast filmisches Bild der Stadt im Wiederaufbau.
In den Scherben das Licht ist ein bewegender Roman über Zusammenhalt und Neubeginn, über die Frage, wie man weiterlebt, wenn alles in sich zusammengefallen ist. Ein Buch, das Hoffnung spendet, ohne die Härte der Zeit zu beschönigen – und das lange nachklingt.
Im Mittelpunkt stehen Gisela und Gert, zwei junge Menschen, die auf der Suche nach ihren Familien auf Friede treffen, eine ehemalige Schauspielerin, die mit den Schatten ihrer Vergangenheit ringt. Aus dieser zufälligen Begegnung entsteht eine fragile Gemeinschaft, die nach und nach um weitere, ebenso gezeichnete Figuren wächst. Jede dieser Personen steht für eine andere Art, mit Schuld, Verlust und Hoffnung umzugehen – und gerade in ihren Unterschieden liegt die Stärke des Romans.
Korn gelingt es meisterhaft, das Leben in der Nachkriegszeit greifbar zu machen: das Feilschen auf dem Schwarzmarkt, die Not, die gegenseitige Hilfe, aber auch den unerschütterlichen Willen, wieder Freude zu empfinden. Ihre Sprache ist eindringlich und zugleich feinfühlig, sie zeichnet Charaktere, die man nicht so schnell vergisst. Besonders eindrucksvoll ist, wie sie reale Orte Hamburgs in die Handlung einwebt – so entsteht ein atmosphärisches, fast filmisches Bild der Stadt im Wiederaufbau.
In den Scherben das Licht ist ein bewegender Roman über Zusammenhalt und Neubeginn, über die Frage, wie man weiterlebt, wenn alles in sich zusammengefallen ist. Ein Buch, das Hoffnung spendet, ohne die Härte der Zeit zu beschönigen – und das lange nachklingt.