Der Beginn der letzten Reise - beklemmend authentisch
Emma Clines „In die Schweiz“ hat mich auf den ersten Seiten sofort in seinen Bann gezogen. Wir begleiten dem reichen und erfolgreichen David und seinen Begleiter Cody im Privatjet nach Europa. Doch die eigentliche Reise findet in Davids Kopf statt: Es ist die beängstigende Realität seines zunehmend schwindenden Verstandes.
Cline beschreibt diesen schleichenden Kontrollverlust und Davids verzweifelte Versuche, Normalität vorzutäuschen, mit höchster literarischer Präzision. Gerade durch meine berufliche Tätigkeit, in der ich viel mit Demenz-kranken Menschen zu tun habe, hat mich diese authentische Darstellung sofort tief berührt. Der Buchtitel und die erwähnte "Kontaktperson in Zürich" deuten dabei unweigerlich auf das geplante Ende dieser Reise hin.
Ein psychologisch meisterhafter, fesselnder Auftakt. Ich möchte David auf diesem letzten Weg unbedingt weiter begleiten und würde mich sehr über ein Rezensionsexemplar freuen.
Cline beschreibt diesen schleichenden Kontrollverlust und Davids verzweifelte Versuche, Normalität vorzutäuschen, mit höchster literarischer Präzision. Gerade durch meine berufliche Tätigkeit, in der ich viel mit Demenz-kranken Menschen zu tun habe, hat mich diese authentische Darstellung sofort tief berührt. Der Buchtitel und die erwähnte "Kontaktperson in Zürich" deuten dabei unweigerlich auf das geplante Ende dieser Reise hin.
Ein psychologisch meisterhafter, fesselnder Auftakt. Ich möchte David auf diesem letzten Weg unbedingt weiter begleiten und würde mich sehr über ein Rezensionsexemplar freuen.