Faszinierende Geschichte
Die Leseprobe zu Emma Clines neuen Roman „In die Schweiz“ hat einen tiefen Eindruck hinterlassen, der auf eine anspruchsvolle, psychologisch tiefgründige, und zugleich seltsam skurrile Geschichte schliessen lässt.
Allein die Ausgangskonstellation rund um David, dessen Verstand sich zunehmend verabschiedet und in etwas ungewöhnlicher Begleitung in die Schweiz reist, hat mich gefesselt.
Diese Reise scheint ihn in eine Art Zwischenreich zwischen Vergangenheit und Gegenwart aus Klarheit, beliebigen Erinnerungsfragmenten und mentalem Verfall zu führen.
So werden wir unmittelbare Zeugen einer beklemmenden Auflösung von Zeit, Gedächtnis und Identität und spürt förmlich, wie die Welt sich Dawid Stück für Stück entzieht.
Trotz des sehr nüchteren Erzählstils und einer gewissen Distanz zur Hauptfigur geht ein grosser Sog von der Geschichte aus und man möchte mehr über Dawids Schicksal erfahren.
Hier wird keine klassische Krankheitsgeschichte erzählt, sondern die Autorin regt gekonnt zu einer facettenreiche Reflexion darüber an, was von einem Menschen bleibt, wenn Sprache, Biografie, Eigenheiten und Menschlichkeit allmählich verschwinden.
Allein die Ausgangskonstellation rund um David, dessen Verstand sich zunehmend verabschiedet und in etwas ungewöhnlicher Begleitung in die Schweiz reist, hat mich gefesselt.
Diese Reise scheint ihn in eine Art Zwischenreich zwischen Vergangenheit und Gegenwart aus Klarheit, beliebigen Erinnerungsfragmenten und mentalem Verfall zu führen.
So werden wir unmittelbare Zeugen einer beklemmenden Auflösung von Zeit, Gedächtnis und Identität und spürt förmlich, wie die Welt sich Dawid Stück für Stück entzieht.
Trotz des sehr nüchteren Erzählstils und einer gewissen Distanz zur Hauptfigur geht ein grosser Sog von der Geschichte aus und man möchte mehr über Dawids Schicksal erfahren.
Hier wird keine klassische Krankheitsgeschichte erzählt, sondern die Autorin regt gekonnt zu einer facettenreiche Reflexion darüber an, was von einem Menschen bleibt, wenn Sprache, Biografie, Eigenheiten und Menschlichkeit allmählich verschwinden.