Man spürt, dass etwas verloren geht
Die Leseprobe hat bei mir vor allem ein Gefühl von Nachdenklichkeit hinterlassen. Ich mochte, wie ruhig und gleichzeitig eindringlich erzählt wird, ohne die großen Gefühle direkt auszusprechen. Besonders interessant fand ich Davids Blick auf die kleinen Dinge des Alltags, die für ihn plötzlich eine besondere Bedeutung bekommen. Man merkt, dass hier nicht nur eine Geschichte über das Älterwerden erzählt wird, sondern auch über Erinnerungen, Identität und die Angst, etwas von sich selbst zu verlieren. Die Sprache wirkt sehr genau beobachtend und hat mich neugierig gemacht, wie Davids Reise weitergeht.