Mehr erwartet, als die Leseprobe halten konnte
Das Cover hat meine Aufmerksamkeit geweckt. Es wirkt ruhig, fast geheimnisvoll, und genau deshalb wollte ich unbedingt den Klappentext lesen. Irgendetwas daran macht neugierig, auch wenn ich es nicht direkt mit der Geschichte in Verbindung bringen konnte. Vielleicht ist genau das beabsichtigt, dass es Fragen aufwirft und Raum für eigene Gedanken lässt.
Der Klappentext hingegen hat mich sofort angesprochen. Die Vorstellung eines Menschen, dessen Erinnerungen und Wahrnehmung Stück für Stück verschwinden, ist ein bewegendes und zugleich bedrückendes Thema. Die Reise in die Schweiz, die Begegnung mit der Vergangenheit und die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn die eigene Identität zu verblassen beginnt, versprechen einen Roman, der emotional tief gehen könnte.
Umso überraschter war ich, dass mich die Leseprobe selbst leider nicht wirklich erreicht hat. Irgendwie wollte der Funke einfach nicht überspringen. Dabei lag es gar nicht am Thema, sondern vielmehr an der Art, wie die Geschichte erzählt wird. Der Schreibstil war für mich eher nüchtern und auf Distanz. Ich hatte Schwierigkeiten, eine Verbindung zu David aufzubauen oder mich wirklich in die Geschichte hineinzufühlen. Vielleicht ist genau diese Erzählweise bewusst gewählt, um seine zunehmende Orientierungslosigkeit widerzuspiegeln. Bei mir hat sie jedoch eher dafür gesorgt, dass ich als Leserin außen vor geblieben bin.
Während ich gelesen habe, hatte ich immer wieder das Gefühl, dass mich die Geschichte eigentlich interessieren müsste. Das Thema bringt so viel Potenzial mit, doch die Leseprobe konnte dieses bei mir leider noch nicht entfalten. Es fehlte dieser Moment, der mich innehalten lässt und neugierig auf die nächste Seite macht.
Natürlich sagt eine Leseprobe nicht alles über einen Roman aus. Manchmal braucht eine Geschichte einfach mehr Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten. Trotzdem entscheide ich oft schon auf den ersten Seiten, ob mich ein Buch mitnimmt oder nicht. Bei In die Schweiz war das diesmal leider nicht der Fall.
Schade, denn die Grundidee finde ich nach wie vor spannend und ungewöhnlich. Vielleicht ist dieses Buch einfach für Leserinnen und Leser geschrieben, die einen ruhigeren, beobachtenden Erzählstil besonders schätzen. Mich persönlich konnte die Leseprobe trotz des vielversprechenden Klappentextes leider nicht überzeugen.
Der Klappentext hingegen hat mich sofort angesprochen. Die Vorstellung eines Menschen, dessen Erinnerungen und Wahrnehmung Stück für Stück verschwinden, ist ein bewegendes und zugleich bedrückendes Thema. Die Reise in die Schweiz, die Begegnung mit der Vergangenheit und die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn die eigene Identität zu verblassen beginnt, versprechen einen Roman, der emotional tief gehen könnte.
Umso überraschter war ich, dass mich die Leseprobe selbst leider nicht wirklich erreicht hat. Irgendwie wollte der Funke einfach nicht überspringen. Dabei lag es gar nicht am Thema, sondern vielmehr an der Art, wie die Geschichte erzählt wird. Der Schreibstil war für mich eher nüchtern und auf Distanz. Ich hatte Schwierigkeiten, eine Verbindung zu David aufzubauen oder mich wirklich in die Geschichte hineinzufühlen. Vielleicht ist genau diese Erzählweise bewusst gewählt, um seine zunehmende Orientierungslosigkeit widerzuspiegeln. Bei mir hat sie jedoch eher dafür gesorgt, dass ich als Leserin außen vor geblieben bin.
Während ich gelesen habe, hatte ich immer wieder das Gefühl, dass mich die Geschichte eigentlich interessieren müsste. Das Thema bringt so viel Potenzial mit, doch die Leseprobe konnte dieses bei mir leider noch nicht entfalten. Es fehlte dieser Moment, der mich innehalten lässt und neugierig auf die nächste Seite macht.
Natürlich sagt eine Leseprobe nicht alles über einen Roman aus. Manchmal braucht eine Geschichte einfach mehr Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten. Trotzdem entscheide ich oft schon auf den ersten Seiten, ob mich ein Buch mitnimmt oder nicht. Bei In die Schweiz war das diesmal leider nicht der Fall.
Schade, denn die Grundidee finde ich nach wie vor spannend und ungewöhnlich. Vielleicht ist dieses Buch einfach für Leserinnen und Leser geschrieben, die einen ruhigeren, beobachtenden Erzählstil besonders schätzen. Mich persönlich konnte die Leseprobe trotz des vielversprechenden Klappentextes leider nicht überzeugen.