Wenn das Leben entgleitet, fehlen oft die Worte

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jules_liest Avatar

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... nicht jedoch fehlen sie Emma Cline (bzw. der Übersetzung). Das Buch steht auf der Longlist zum Bookers Prize - zurecht. in eindrucksvollen Worten gelangt der LEser in den Kopf von David. Man wird mitgenommen zu den Gedanken, GEdankenfetzen, die ihm (David) immer wieder entgleiten, er versucht den Kit dazwischen zu finden,...

Ich möchte das Buch gerne weiterlesen, denn für mich ergibt sich aus dem Anfang und dem Titel der Hinweis, dass es zu einem geplanten Suizid in die Schweiz geht, eine Reise ohne Rückkehr, dafür gibt es viele Anspielungen schon auf den ersten Seiten.

Die Sprache und der Inhalt sind anrührend und wecken viel Empathie für David - aber auch schon für alle ihn umgebenden Personen, denn es wird offensichtlich, welche Aufgabe sie mit ihm haben - was wiederum auch David zu wissen scheint.

Das Cover gefällt mir, ein Mann - allein, ohne Gesicht in einer Welt, die nicht mehr seine ist. Er verschwimmt mit der Welt und entfernt sich aus dieser. Gut gewählt.