berührend
Die Geschichte von David Hastings wird aus seiner Perspektive fragmentarisch erzählt. Er leidet unter Demenz und so sind seine Gedanken ebenfalls sprunghaft. Die Vergangenheit wird mit der Gegenwart und stellenweise mit der Zukunft vermischt. Zu Beginn fiel es mir schwer, seinem Innenleben zu folgen, aber mit dem Voranschreiten des Buches konnte ich mich besser darauf einlassen. Seine Gedanken sind roh und es wird das Gefühl vermittelt, als würde man tatsächlich in seinen Kopf schauen. Er als Figur hat seine Ecken und Kanten sowie die anderen Figuren ebenso, weswegen sie authentisch wirken und nicht stumpf. Der Fortlauf seiner Krankheit ist mitzuerleben und es ist spannend, welche Mechanismen er entwickelte, um nicht allzu auffällig zu erscheinen.
Der Schreibstil ist präzise und angenehm zu lesen. Die Autorin schafft es recht bildliche Atmosphären zu kreieren.
Ein empfehlenswertes Buch!
Der Schreibstil ist präzise und angenehm zu lesen. Die Autorin schafft es recht bildliche Atmosphären zu kreieren.
Ein empfehlenswertes Buch!