Das Ableben eines stolzen Mannes
Fragmentarisch erzählt Emma Cline in „In die Schweiz“ die Geschichte eines Mannes, der selbstbestimmt gehen möchte, bevor ihm diese Entscheidung selbst verwehrt wird. Genau dafür fährt er in die Schweiz. Wir begleiten diesen Mann auf seiner letzten Reise, einer Reise, die ihn zugleich in die Vergangenheit führt und bei der es nicht um das Entdecken, das Sich-selbst-Finden oder das Davonlaufen geht. Es geht um die Aufarbeitung dessen, was war, um den Rückblick und um die Frage, was vom Leben bleibt, wenn man zum einen alt ist und zum anderen nach und nach die Eigenschaften verliert, die einen zu dem gemacht haben, der man ist.
Ein trauriges und auch ehrliches Buch mit einem Protagonisten, der nicht sympathisch sein soll. Regelmäßig habe ich mich beim Lesen gefragt, ob ich mit ihm sympathisieren kann und auch darf. Mit diesem Mann, den ich im realen Leben vermutlich für die Entscheidungen und das Leben, das er geführt hat, verachten würde. Ein Buch, das aus meiner Sicht einige Längen hatte. Dennoch mochte ich die kurzen, fragmentarischen Sätze, die so gut zum Geisteszustand unseres Protagonisten gepasst haben.
Ein trauriges und auch ehrliches Buch mit einem Protagonisten, der nicht sympathisch sein soll. Regelmäßig habe ich mich beim Lesen gefragt, ob ich mit ihm sympathisieren kann und auch darf. Mit diesem Mann, den ich im realen Leben vermutlich für die Entscheidungen und das Leben, das er geführt hat, verachten würde. Ein Buch, das aus meiner Sicht einige Längen hatte. Dennoch mochte ich die kurzen, fragmentarischen Sätze, die so gut zum Geisteszustand unseres Protagonisten gepasst haben.