Davids letzte Reise
Wir befinden uns im Kopf eines älteren, an Demenz erkrankten Mannes namens David. Seinen Alltag kann er nur mit Hilfe seines Assistenten Cody meistern. David wacht auf, sitzt in einem Flugzeug, ein Privatjet seines ehemaligen Geschäftspartners. Mithilfe seines Notizbuches schafft er es, sich zu erinnern, warum er hier ist. Ach ja, seine letzte Reise. Zeit, Abschied zu nehmen, von seiner Tochter, die in London wohnt. Dann nach Zürich, wo er sich bei einem assistierten Suizid das Leben nehmen wird. Erst ein Beruhigungsmittel, dann die bittere Substanz. Schokolade wird gereicht, um den grauslichen Geschmack zu vertreiben. Einschlafen. Entfliehen aus dem Leben, das er wie ein Zaungast gelebt hat, am Rande der Geschehnisse, unfähig, seine wahren Gefühle zuzulassen.
So wie Davids letzte Stunden fühlt sich auch der Roman an. Die traurige, bedrückende, lähmende Stimmung, der schwarze Humor, der wie die süße Schokolade hier und da versucht, dem ganzen die Bitterkeit zu nehmen, das unausweichliche Ende.
Ein Roman, der mich sehr berührt hat und der wegen seiner sprachlichen Brillanz und des ungewöhnlichen Themas zurecht für den Booker Preis nominiert ist.
So wie Davids letzte Stunden fühlt sich auch der Roman an. Die traurige, bedrückende, lähmende Stimmung, der schwarze Humor, der wie die süße Schokolade hier und da versucht, dem ganzen die Bitterkeit zu nehmen, das unausweichliche Ende.
Ein Roman, der mich sehr berührt hat und der wegen seiner sprachlichen Brillanz und des ungewöhnlichen Themas zurecht für den Booker Preis nominiert ist.