"Die Party verlassen wenn man sich am besten amüsiert."
Die Party verlassen, wenn man sich am besten amüsiert.
Ein Thema, das mich interessiert, ein Cover, das mich anspricht und ein für mich neuer Autor, den es zu entdecken gilt. Drei Gründe, dieses Buch zu lesen.
Im Flugzeug auf dem Weg von Amerika nach Zürich, über London, um die Tochter zu sehen, lernen wir David kennen. Wir werden in seinen Kopf hinein versetzt und lesen seine sprunghaften, durcheinander wirbelnden Gedanken. In Davids Verstand stottert es. Verwirrt. Sein Körper oxidiert und mümmelt, weil er alt ist. Dagegen nutzt David eine spezielle Seife, zweifelt aber, dass sie hilft. Als er vor einiger Zeit begriff, was mit ihm los war, versuchte er, es zu verbergen. Davon und von all den beschwerlichen Wegen in eine Zukunft, die er so nicht will, erzählt dieser Roman.
Kurze Sätze, knapp geschilderte Beobachtungen in kurzen Sequenzen, schnelle Themenwechsen, die häufig nicht aufeinander aufbauen. Erinnerungen, die nicht zu Ende gedacht werden, falsche Anschuldigungen, Ungeduld, Ungerechtigkeiten, die Suche nach Dingen, die es längst nicht mehr gibt. Typische Verhaltensweisen für die Krankheit. Richtig gut vom Autor beobachtet und geschildert.
Man muss aufmerksam beim Lesen bleiben, denn der Text passt sich dem Kranken an. Zunächst dachte ich, dass ich das nicht aushalte, dass mir das zu anstrengend wird. Doch dann entwickelte der Text seinen Sog und ich wollte mehr über David erfahren.
Diese Geschichte berührt. Sie verwirrt, erklärt, beendet die Dinge in ihrem Tempo und Sinn, so wie David auf sein vergehendes Leben schaut, oder es zumindest versucht. Diese Geschichte erzählt, lässt erzählen und bewertet nicht. Was davon zu halten ist, muss der Lesende selbst entscheiden und einen eigenen Standpunkt finden.
Ein Buch, dass nicht zu jedermann sprechen wird. Doch wer an seinen Themen interessiert ist, den wird es fesseln und lange beschäftigen.
Ein Thema, das mich interessiert, ein Cover, das mich anspricht und ein für mich neuer Autor, den es zu entdecken gilt. Drei Gründe, dieses Buch zu lesen.
Im Flugzeug auf dem Weg von Amerika nach Zürich, über London, um die Tochter zu sehen, lernen wir David kennen. Wir werden in seinen Kopf hinein versetzt und lesen seine sprunghaften, durcheinander wirbelnden Gedanken. In Davids Verstand stottert es. Verwirrt. Sein Körper oxidiert und mümmelt, weil er alt ist. Dagegen nutzt David eine spezielle Seife, zweifelt aber, dass sie hilft. Als er vor einiger Zeit begriff, was mit ihm los war, versuchte er, es zu verbergen. Davon und von all den beschwerlichen Wegen in eine Zukunft, die er so nicht will, erzählt dieser Roman.
Kurze Sätze, knapp geschilderte Beobachtungen in kurzen Sequenzen, schnelle Themenwechsen, die häufig nicht aufeinander aufbauen. Erinnerungen, die nicht zu Ende gedacht werden, falsche Anschuldigungen, Ungeduld, Ungerechtigkeiten, die Suche nach Dingen, die es längst nicht mehr gibt. Typische Verhaltensweisen für die Krankheit. Richtig gut vom Autor beobachtet und geschildert.
Man muss aufmerksam beim Lesen bleiben, denn der Text passt sich dem Kranken an. Zunächst dachte ich, dass ich das nicht aushalte, dass mir das zu anstrengend wird. Doch dann entwickelte der Text seinen Sog und ich wollte mehr über David erfahren.
Diese Geschichte berührt. Sie verwirrt, erklärt, beendet die Dinge in ihrem Tempo und Sinn, so wie David auf sein vergehendes Leben schaut, oder es zumindest versucht. Diese Geschichte erzählt, lässt erzählen und bewertet nicht. Was davon zu halten ist, muss der Lesende selbst entscheiden und einen eigenen Standpunkt finden.
Ein Buch, dass nicht zu jedermann sprechen wird. Doch wer an seinen Themen interessiert ist, den wird es fesseln und lange beschäftigen.