Ein Leben im Begriff des Auflösens
David reist in die Schweiz, nicht um dort Urlaub zu machen, sondern um zu sterben. David hat Demenz und möchte aus freier Entscheidung aus dem Leben scheiden. Die Lesenden begleiten ihn und seinen Betreuer Cody auf dieser Reise und erleben mit, wie David sich auf seinen Tod vorbereitet.
Entsprechend Davids Krankheitsbild ist „In die Schweiz“ eine Geschichte über das Auflösen, das Verschwinden der Erinnerungen und das Sterben. Passend zum Krankheitsverlauf wird man Zeuge, wie David in der Gegenwart immer mehr vergisst, geistig abbaut und sich in seinem Wesen verändert. Gleichzeitig kann er sich aber noch an Ereignisse und sein Leben in der Vergangenheit erinnern.
Die Geschichte wird aus Davids Sicht erzählt, wechselt aber auch von der Innen- zur Außenansicht. Dadurch gelingt eine vielschichtige und umfassende Charakterisierung des Protagonisten. Die Autorin schafft es mit wenigen Worten und einem schnörkellosen Schreibstil, dass sich der Roman fast wie ein Stream of Consciousness liest. Genau hier liegt auch die Stärke des Romans, denn man ist so nah an der Person dran und hat das Gefühl, David auf seiner Reise zu begleiten.
Einzig der unklare Wechsel zwischen Innen- und Außenperspektive erschwert an manchen Stellen das Lesen des ansonsten ausdrucksstarken Romans.
Entsprechend Davids Krankheitsbild ist „In die Schweiz“ eine Geschichte über das Auflösen, das Verschwinden der Erinnerungen und das Sterben. Passend zum Krankheitsverlauf wird man Zeuge, wie David in der Gegenwart immer mehr vergisst, geistig abbaut und sich in seinem Wesen verändert. Gleichzeitig kann er sich aber noch an Ereignisse und sein Leben in der Vergangenheit erinnern.
Die Geschichte wird aus Davids Sicht erzählt, wechselt aber auch von der Innen- zur Außenansicht. Dadurch gelingt eine vielschichtige und umfassende Charakterisierung des Protagonisten. Die Autorin schafft es mit wenigen Worten und einem schnörkellosen Schreibstil, dass sich der Roman fast wie ein Stream of Consciousness liest. Genau hier liegt auch die Stärke des Romans, denn man ist so nah an der Person dran und hat das Gefühl, David auf seiner Reise zu begleiten.
Einzig der unklare Wechsel zwischen Innen- und Außenperspektive erschwert an manchen Stellen das Lesen des ansonsten ausdrucksstarken Romans.