Eine Reise die noch lange anhält

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emiliablue Avatar

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"In die Schweiz" von Emma Cline hat mich vor allem wegen seines ernsten und emotionalen Themas sehr berührt. Im Mittelpunkt steht David, der an Demenz leidet und immer mehr den Bezug zu seinen Erinnerungen und zu seiner Umgebung verliert. Gemeinsam mit Cody macht er sich auf den Weg in die Schweiz.

Am Anfang musste ich mich erst an die besondere Erzählweise gewöhnen. Davids Gedanken wirken manchmal durcheinander und springen zwischen der Gegenwart und verschiedenen Erinnerungen hin und her. Gerade das hat mir aber mit der Zeit sehr gut gefallen, weil man dadurch das Gefühl bekommt, die Welt aus Davids Sicht zu erleben. Ich konnte mich so viel besser in seine Situation hineinversetzen.

Besonders berührt hat mich, wie David langsam die Kontrolle über sein eigenes Leben verliert. Während des Lesens habe ich oft darüber nachgedacht, wie wichtig unsere Erinnerungen für uns sind und wie es sich anfühlen muss, vertraute Menschen und wichtige Momente aus dem eigenen Leben langsam zu vergessen. Einige Stellen sind mir deshalb besonders nahegegangen.

Mir hat auch gefallen, dass das Buch mich nicht nur während des Lesens beschäftigt hat. Die Geschichte ist emotional, traurig und gleichzeitig sehr menschlich. Gerade weil das Thema nicht einfach ist, finde ich es beeindruckend, wie Emma Cline damit umgeht.