Ergreifend traurig
Was für ein trauriges, trauriges Buch! Einen sehr ungwöhnlichen Protagonisten hat sich Emma Cline hier ausgesucht: Der ehemalige Investmentbanker David, stark an Alzheimer erkrankt, begibt sich auf seine letzte Reise. Bevor er sich in Zürich durch assistierten Suizid das Leben nimmt, besucht er seine Tochter Rebecca in London und seinen besten Freund Tom aus College-Zeiten in Frankreich. David hat viel falsch gemacht in seinem Leben und - das ist das allertraurigste an dem Buch - er schafft es auch auf seinen letzten Metern nicht, mit seinem Umfeld ins Reine zu kommen.
Das Besondere an dem Buch ist, dass wir die Reise aus Davids Sicht verfolgen. Seine wirren Gedankengänge, sprunghaft und mit Erinnerungsfetzen durchsetzt, seine Blackouts, seine Wortfindungsstörungen - an all dem lässt uns die Autorin teilhaben und sie miterleben.
Wunderbar ist der bittere Humor, der an vielen Stellen durchblitzt und beim Lesen immer wieder ein Lächeln erzeugt. Sprachlich brillant, wahrscheinlich aber im Original noch beeindruckender, da durch die Übersetzung doch immer was verloren geht.
Das Besondere an dem Buch ist, dass wir die Reise aus Davids Sicht verfolgen. Seine wirren Gedankengänge, sprunghaft und mit Erinnerungsfetzen durchsetzt, seine Blackouts, seine Wortfindungsstörungen - an all dem lässt uns die Autorin teilhaben und sie miterleben.
Wunderbar ist der bittere Humor, der an vielen Stellen durchblitzt und beim Lesen immer wieder ein Lächeln erzeugt. Sprachlich brillant, wahrscheinlich aber im Original noch beeindruckender, da durch die Übersetzung doch immer was verloren geht.