Etwas langatmig
In die Schweiz von Emma Cline hat mich vor allem wegen der Ausgangssituation interessiert. Ein Mann, der weiß, dass er bald sterben wird und sich auf seine letzte Reise begibt – das hat mich direkt neugierig gemacht. Ich hatte erwartet, dass mich die Geschichte vielleicht etwas mehr mitreißt, aber insgesamt hat mir das Buch trotzdem ziemlich gut gefallen.
Was ich besonders mochte, war Emma Clines Schreibstil. Ich bin sehr gut mit ihrer Art zu erzählen klargekommen. Die Geschichte ist ruhig, teilweise fast beiläufig erzählt, und vieles wird nicht direkt ausgesprochen. Man bekommt viele kleine Beobachtungen und Eindrücke, aus denen man sich selbst zusammensetzen muss, was gerade in der Figur vorgeht. Genau das hat mir eigentlich ziemlich gut gefallen.
Auch die Atmosphäre fand ich schön. Es hat etwas Melancholisches und gleichzeitig Unaufgeregtes. Obwohl die Ausgangssituation eigentlich ziemlich schwer ist, wird die Geschichte nicht ständig dramatisiert. Stattdessen begleitet man den Protagonisten einfach auf seiner Reise und beobachtet, wie er die Menschen und Situationen um sich herum wahrnimmt. Dadurch hatte das Buch für mich etwas sehr Eigenes.
Mein größtes Problem war allerdings das Tempo. An einigen Stellen hat sich die Geschichte für mich doch ziemlich gezogen. Ich hatte nicht unbedingt das Gefühl, dass nichts passiert, aber teilweise hatte ich trotzdem den Eindruck, dass ich sehr lange auf etwas warte. Gerade gegen Ende hätte ich mir deshalb gewünscht, dass die Geschichte etwas mehr Fahrt aufnimmt.
Trotzdem würde ich das Buch insgesamt positiv bewerten. Ich mochte die Stimmung und vor allem den Schreibstil wirklich gerne. Es ist für mich kein Buch, das ich wegen einer besonders spannenden Handlung empfehlen würde, sondern eher wegen der Art, wie Emma Cline erzählt und ihre Figuren beobachtet.
Für mich also ein gutes Buch, das an manchen Stellen etwas kürzer hätte sein dürfen – aber definitiv eines, bei dem ich den Schreibstil gerne gelesen habe.
Was ich besonders mochte, war Emma Clines Schreibstil. Ich bin sehr gut mit ihrer Art zu erzählen klargekommen. Die Geschichte ist ruhig, teilweise fast beiläufig erzählt, und vieles wird nicht direkt ausgesprochen. Man bekommt viele kleine Beobachtungen und Eindrücke, aus denen man sich selbst zusammensetzen muss, was gerade in der Figur vorgeht. Genau das hat mir eigentlich ziemlich gut gefallen.
Auch die Atmosphäre fand ich schön. Es hat etwas Melancholisches und gleichzeitig Unaufgeregtes. Obwohl die Ausgangssituation eigentlich ziemlich schwer ist, wird die Geschichte nicht ständig dramatisiert. Stattdessen begleitet man den Protagonisten einfach auf seiner Reise und beobachtet, wie er die Menschen und Situationen um sich herum wahrnimmt. Dadurch hatte das Buch für mich etwas sehr Eigenes.
Mein größtes Problem war allerdings das Tempo. An einigen Stellen hat sich die Geschichte für mich doch ziemlich gezogen. Ich hatte nicht unbedingt das Gefühl, dass nichts passiert, aber teilweise hatte ich trotzdem den Eindruck, dass ich sehr lange auf etwas warte. Gerade gegen Ende hätte ich mir deshalb gewünscht, dass die Geschichte etwas mehr Fahrt aufnimmt.
Trotzdem würde ich das Buch insgesamt positiv bewerten. Ich mochte die Stimmung und vor allem den Schreibstil wirklich gerne. Es ist für mich kein Buch, das ich wegen einer besonders spannenden Handlung empfehlen würde, sondern eher wegen der Art, wie Emma Cline erzählt und ihre Figuren beobachtet.
Für mich also ein gutes Buch, das an manchen Stellen etwas kürzer hätte sein dürfen – aber definitiv eines, bei dem ich den Schreibstil gerne gelesen habe.