Gedankenwelt der letzten Tage eines alten Mannes

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annnna97 Avatar

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Der Roman handelt von David, der schwer an Demenz erkrankt ist und seiner letzten Reise. Mir hat besonders der Schreibstil gut gefallen, da wir uns wirklich in Davids Kopf befinden, der zwischendurch immer wieder Aussetzer hat oder sich plötzlich an etwas anderes erinnert, sodass die Geschichte sehr fragmentiert erzählt wird mit Wiederholungen, Abschweifen, abgebrochenen Sätzen und vielen unbeantworteten Fragen.
Dadurch ist es natürlich kein Buch, dass man schnell so weglesen kann, denn es ist teilweise verwirrend und eher langsam, aber die Reise durch Davids Gedankenwelt in seinen letzten Tagen lohnt sich. Mir hat das Buch wirklich viel zum Nachdenken gegeben über existenzielle Fragen des Lebens.
Der Roman behandelt das schwere Thema sehr nüchtern, aber mit viel Komplexität.
Ich finde nur, dass es auch durch die Nüchternheit ein bisschen distanziert geblieben ist, sodass das Buch mich zwar nachdenklich machte, aber nicht richtig emotional berührt hat.
Auf jeden Fall würde ich den Roman weiterempfehlen, wenn man sich auf die Erzählweise einlassen kann.