Großartig
Ich war sehr gespannt auf „In die Schweiz“, vor allem weil der Roman auf der Longlist des Booker Prize steht und ich es auch schon beim Influencer Jack Ben Edwards gesehen habe. Nachdem mir „Die Einladung“ von Emma Cline nicht ganz so gut gefallen hatte, war ich umso überraschter, wie großartig ich dieses Buch fand. Die Nominierung ist für mich absolut verdient!
Die Geschichte hat mich von Anfang an unglaublich gepackt. Im Mittelpunkt steht David, dessen geistige Fähigkeiten zunehmend nachlassen. Er weiß, dass sein Verstand ihn laut Prognose schon bald vollständig im Stich lassen wird, und bereits jetzt wird die Welt für ihn immer schwerer zu verstehen. Gemeinsam mit Cody macht er sich auf eine Reise, die ihn über London und ein Treffen mit seiner erwachsenen Tochter bis in die Schweiz führt. Gleichzeitig vermischen sich Gegenwart und Vergangenheit immer stärker: Erinnerungen an seine Kindheit, seine Familie, die Kirche, Sommer bei seinem Freund Tom – vieles taucht auf, während das Hier und Jetzt für David zunehmend schwer greifbar wird.
Das Thema Demenz ist natürlich ein schwieriges und teilweise sehr beklemmendes. Emma Cline schafft es aber auf beeindruckende Weise, Davids Verwirrung spürbar zu machen. Als Leser verliert man stellenweise gemeinsam mit ihm den sicheren Boden unter den Füßen und erlebt, wie sich seine Wahrnehmung verändert. Gerade dadurch entwickelt der Roman eine ganz besondere Sogwirkung.
Trotz der teilweise harten und bedrückenden Thematik gibt es auch immer wieder überraschende, fast schon skurrile oder berührende Momente. Für mich war es ein Buch, das emotional nachwirkt und noch lange im Kopf bleibt.
Und noch ein kleiner Pluspunkt: Das deutsche Cover gefällt mir tatsächlich deutlich besser als die englische Ausgabe.
Für mich ein großartiger, außergewöhnlicher Roman – intensiv, verstörend, berührend und unglaublich fesselnd. Eine vollkommen verdiente Nominierung für die Booker-Prize-Longlist!
Die Geschichte hat mich von Anfang an unglaublich gepackt. Im Mittelpunkt steht David, dessen geistige Fähigkeiten zunehmend nachlassen. Er weiß, dass sein Verstand ihn laut Prognose schon bald vollständig im Stich lassen wird, und bereits jetzt wird die Welt für ihn immer schwerer zu verstehen. Gemeinsam mit Cody macht er sich auf eine Reise, die ihn über London und ein Treffen mit seiner erwachsenen Tochter bis in die Schweiz führt. Gleichzeitig vermischen sich Gegenwart und Vergangenheit immer stärker: Erinnerungen an seine Kindheit, seine Familie, die Kirche, Sommer bei seinem Freund Tom – vieles taucht auf, während das Hier und Jetzt für David zunehmend schwer greifbar wird.
Das Thema Demenz ist natürlich ein schwieriges und teilweise sehr beklemmendes. Emma Cline schafft es aber auf beeindruckende Weise, Davids Verwirrung spürbar zu machen. Als Leser verliert man stellenweise gemeinsam mit ihm den sicheren Boden unter den Füßen und erlebt, wie sich seine Wahrnehmung verändert. Gerade dadurch entwickelt der Roman eine ganz besondere Sogwirkung.
Trotz der teilweise harten und bedrückenden Thematik gibt es auch immer wieder überraschende, fast schon skurrile oder berührende Momente. Für mich war es ein Buch, das emotional nachwirkt und noch lange im Kopf bleibt.
Und noch ein kleiner Pluspunkt: Das deutsche Cover gefällt mir tatsächlich deutlich besser als die englische Ausgabe.
Für mich ein großartiger, außergewöhnlicher Roman – intensiv, verstörend, berührend und unglaublich fesselnd. Eine vollkommen verdiente Nominierung für die Booker-Prize-Longlist!