Interessanter Plot, aber Umsetzung leider gar nicht mein Fall

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downey_jr Avatar

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„In die Schweiz“ von Emma Cline klang vom Plot her sehr vielversprechend: Vor allem die Frage, was von der Persönlichkeit eines Menschen bleibt, wenn all seine Erinnerungen verschwinden, hat mich sehr interessiert.
Erzählt wird die Geschichte von David, der die Diagnose erhalten hat, dass ihn sein Gedächtnis bald komplett im Stich lassen wird. Schon jetzt muss er sich viele Notizen machen, dennoch besteht der Alltag aus zunehmend mehr Rätseln und unlösbaren Situationen.
Bevor er alles vergisst, unternimmt er eine letzte Reise, in die Schweiz, mit einem Zwischenstopp in England, um sich noch einmal mit seiner bereits erwachsenen Tochter zu treffen. Begleitet wird er von einem jungen Mann namens Cody, der ihn während der Reise unterstützt. Während des Trips erinnert sich David bruchstückhaft an Ereignisse aus seiner Kindheit und seines Lebens.

Schade, die Bücher vom Hanser-Verlag treffen zu 99% meinen Geschmack – hier war dies leider überhaupt nicht der Fall. Ich breche nicht sehr viele Bücher ab – hier habe ich allerdings schweren Herzens nach etwa einem Drittel aufgegeben, d.h. abgebrochen.

Ich bin leider überhaupt nicht in die Geschichte hineingekommen. Ich hatte hier einen hochemotionalen Roman erwartet, aber die Figuren blieben für mich sehr distanziert.
Der Schreibstil der Autorin war für mein Empfinden sehr anstrengend zu lesen (wörtliche Rede ohne klassische Anführungszeichen, insgesamt sehr sprunghaft und wirr). Das hatte ich so nicht erwartet. Dies war mein erstes und leider sicher auch mein letztes Buch dieser Autorin. Dies ist natürlich immer persönliche Geschmackssache; anderen Leser*innen gefällt das Buch bestimmt.

Vielen Dank an den Hanser Verlag und an NetGalley für das digitale Rezensionsexemplar! 📚💚