Mal was Neues.

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deborak Avatar

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Das Cover ist schön dezent und drückt direkt aus, was der Inhalt ist: Die Auflösung des eigenen Seins. Und dabei muss es noch nicht einmal um Demenz, wie der Hauptteil in diesem Buch, gehen.
Immer wieder wurden kurz und prägnant Gedanken über die Welt und das eigene Sein gestellt, bei denen ich mich irgendwie wiedergefunden habe, selbst als junger Leser.
Das Buch ist eins meiner ersten „literarischen“ Bücher, deshalb hab ich noch nicht wirklich viele Vergleiche, aber das Buch hat irgendwie genau das hingekriegt, was ich von Literatur erwarte: Zum Nachdenken anregen und sich wiederfinden, ohne das es langweilig oder zu kompliziert wird.
Den Schreibstil finde ich ebenfalls ganz interessant. Man befindet sich wirklich im Kopf des Mannes und kann dadurch wirklich sehr gut seine Verwirrung mitverfolgen, ohne das Gefühl zu haben, ihn bevormunden zu müssen. Auch das wörtliche Rede nicht in Anführungszeichen gesetzt wurde, war für mich neu, ist aber ein Stilmittel was hier äußerst Sinn macht.
Ich habe nur gutes über Emma Clines Bücher gehört, also muss ich jetzt wohl mehr von ihr lesen.