Vom selbstbestimmten Sterben
David reist in die Schweiz, um dort zu sterben. Es ist alles geregelt, alles rechtlich abgesichert, alles bezahlt.
David leidet unter Ausfällen seines Gehirns. Die Lücken werden größer, allein ist er verloren.
Da David vermögend ist, engagiert er einen Assistenten, Cody, der ihn in die Schweiz, zu seiner letzten Reise, begleitet und betreut.
Das alles zu lesen, fiel mir nicht leicht. Es ist kein durchgängiger Text, nein, es ist ein Springen und Hüpfen zwischen den Themen, wie es wohl in Davids Gehirn ausgelöst wird: Gegenwart, Rätseln über Dinge, Vergangenheit.
Immer mal wieder klare Momente, kurz nur und beständig weniger werdend.
Ich bewundere die Erkenntnis und Entscheidung von David, sein Leben selbstbestimmt zu beenden, so lange das noch möglich ist. Die andere Option - Weiterleben als Pflegefall - kommt für ihn nicht in Frage.
Er trifft in England noch einmal seine Tochter, sagt ihr aber nichts und trifft in Frankreich einen früheren Freund.
In den Rückschau-Schnipseln entfaltet sich sein früheres Leben, in welchem so Vieles so wichtig war: Geschäfte, Frauen, Geld.
Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Die Zeit spielt keine Rolle mehr, ebenso wie Besitz oder die Zukunft.
Ein schwieriges Buch, nicht angenehm. Aber irgendwie realistisch. Bestimmt auch schwer, so etwas zu schreiben.
Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt.
David leidet unter Ausfällen seines Gehirns. Die Lücken werden größer, allein ist er verloren.
Da David vermögend ist, engagiert er einen Assistenten, Cody, der ihn in die Schweiz, zu seiner letzten Reise, begleitet und betreut.
Das alles zu lesen, fiel mir nicht leicht. Es ist kein durchgängiger Text, nein, es ist ein Springen und Hüpfen zwischen den Themen, wie es wohl in Davids Gehirn ausgelöst wird: Gegenwart, Rätseln über Dinge, Vergangenheit.
Immer mal wieder klare Momente, kurz nur und beständig weniger werdend.
Ich bewundere die Erkenntnis und Entscheidung von David, sein Leben selbstbestimmt zu beenden, so lange das noch möglich ist. Die andere Option - Weiterleben als Pflegefall - kommt für ihn nicht in Frage.
Er trifft in England noch einmal seine Tochter, sagt ihr aber nichts und trifft in Frankreich einen früheren Freund.
In den Rückschau-Schnipseln entfaltet sich sein früheres Leben, in welchem so Vieles so wichtig war: Geschäfte, Frauen, Geld.
Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Die Zeit spielt keine Rolle mehr, ebenso wie Besitz oder die Zukunft.
Ein schwieriges Buch, nicht angenehm. Aber irgendwie realistisch. Bestimmt auch schwer, so etwas zu schreiben.
Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt.