Was bleibt, wenn die Erinnerung geht?
„In die Schweiz“ ist ein ungewöhnlicher und sehr eindringlicher Roman, der sich auf leise Weise mit dem Verlust der eigenen Identität beschäftigt. Besonders gelungen fand ich die Perspektive auf David und die zunehmende Auflösung seiner Wahrnehmung. Man erlebt die Geschichte gewissermaßen gemeinsam mit ihm und kann dabei nie ganz sicher sein, was Gegenwart, Erinnerung oder Realität ist.
Emma Cline erzählt sehr atmosphärisch und mit einer Sprache, die gleichzeitig kühl und berührend wirkt. Trotz der eher ruhigen Handlung bleibt die Geschichte fesselnd, gerade weil sich nach und nach immer mehr Fragen ergeben. Dabei ist der Roman nicht nur melancholisch, sondern hat auch immer wieder überraschend humorvolle Momente.
Besonders nachdenklich macht die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn Erinnerungen und Gewissheiten langsam verschwinden. Ein anspruchsvoller, ungewöhnlicher Roman, der sicherlich aufgrund des Themas nicht die leichteste Lektüre ist, mich aber gerade durch seine besondere Erzählweise beeindruckt hat.
Emma Cline erzählt sehr atmosphärisch und mit einer Sprache, die gleichzeitig kühl und berührend wirkt. Trotz der eher ruhigen Handlung bleibt die Geschichte fesselnd, gerade weil sich nach und nach immer mehr Fragen ergeben. Dabei ist der Roman nicht nur melancholisch, sondern hat auch immer wieder überraschend humorvolle Momente.
Besonders nachdenklich macht die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn Erinnerungen und Gewissheiten langsam verschwinden. Ein anspruchsvoller, ungewöhnlicher Roman, der sicherlich aufgrund des Themas nicht die leichteste Lektüre ist, mich aber gerade durch seine besondere Erzählweise beeindruckt hat.