Wunderschön, traurig und herzzerreißend!
Es ist eine wunderschöne und zugleich sehr traurige Geschichte. „In die Schweiz“ ist mein erstes Buch von Emma Cline, doch die Autorin hatte mein Herz bereits nach den ersten 100 Seiten erobert.
Im Mittelpunkt steht David, ein pensionierter Geschäftsmann, der an Demenz erkrankt ist. Gemeinsam mit seinem Assistenten Cody macht er sich auf den Weg in die Schweiz, um dort selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden. Während dieser Reise verschwimmen Gegenwart und Vergangenheit immer stärker miteinander und David verliert zunehmend die Orientierung in seinen eigenen Erinnerungen.
David ist ein unzuverlässiger Erzähler, der immer mehr in seiner Vergangenheit lebt und selbst nicht genau weiß, ob das, woran er sich erinnert, tatsächlich so geschehen ist. Gerade dadurch hatte ich das Gefühl, seine Erkrankung und den allmählichen Verlust seiner Wahrnehmung beinahe mit eigenen Augen zu erleben.
Emma Cline erzählt diese Geschichte behutsam und eindringlich. Ihr gelingt ein melancholischer und zugleich vielschichtiger Blick auf das Älterwerden, die eigene Identität und das Leben mit Demenz. Besonders die letzten Seiten haben mich sehr berührt und noch lange nachdenklich zurückgelassen.
Ein exzellent geschriebener Roman, den ich allen Leserinnen und Lesern empfehlen kann, die emotionale und tiefgründige Geschichten lieben.
Im Mittelpunkt steht David, ein pensionierter Geschäftsmann, der an Demenz erkrankt ist. Gemeinsam mit seinem Assistenten Cody macht er sich auf den Weg in die Schweiz, um dort selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden. Während dieser Reise verschwimmen Gegenwart und Vergangenheit immer stärker miteinander und David verliert zunehmend die Orientierung in seinen eigenen Erinnerungen.
David ist ein unzuverlässiger Erzähler, der immer mehr in seiner Vergangenheit lebt und selbst nicht genau weiß, ob das, woran er sich erinnert, tatsächlich so geschehen ist. Gerade dadurch hatte ich das Gefühl, seine Erkrankung und den allmählichen Verlust seiner Wahrnehmung beinahe mit eigenen Augen zu erleben.
Emma Cline erzählt diese Geschichte behutsam und eindringlich. Ihr gelingt ein melancholischer und zugleich vielschichtiger Blick auf das Älterwerden, die eigene Identität und das Leben mit Demenz. Besonders die letzten Seiten haben mich sehr berührt und noch lange nachdenklich zurückgelassen.
Ein exzellent geschriebener Roman, den ich allen Leserinnen und Lesern empfehlen kann, die emotionale und tiefgründige Geschichten lieben.