Brutal
„Die Insel der Ratten“ wurde einem 2021 erschienen Sammelband entnommen und in einem kleinen Format mit dickem Einband, 200 Seiten und für knapp 20€ vermarktet.
In diesem Buch schildert Nesbø den Zusammenbruch des Systems nach einer Pandemie. Die Gesellschaft driftet in Armut, Arbeitslosigkeit und Gewalt ab. Es bilden sich rivalisierende und plündernde Banden, die auch vor Mord und Totschlag nicht zurückschrecken. Die Polizei steht dem machtlos gegenüber und hat in vielen Vierteln ihre Arbeit eingestellt. Viele Reiche versuchen nun, aus der Stadt zu fliehen. So auch Colin Lowe, der reichste Unternehmer des Landes. Er hat sich die Insel der Ratten ausgesucht und sein Leben dort bereits vorbereitet. Sein Sohn Brad ist hingegen der Anführer einer dieser brutalen Gangs. Als er die Tochter von Will, dem besten Freund seines Vaters, in seine Gewalt bringt, gerät auch für den gutmütigen und loyalen Will die Welt aus den Fugen. Nun will er sich nur noch rächen. Er ersinnt einen ausgeklügelten Plan, den nicht einmal sein reicher Freund durchschaut.
Die Perspektiven wechseln zwischen Wills Leben und dem der Straßengang, wodurch man beide Seiten kennenlernt, was die Situation jedoch nicht verbessert.
Die Geschichte beleuchtet soziale Ungleichheit und den Zerfall staatlicher Strukturen in einer postpandemischen Welt. Die Kluft zwischen Reichtum und Armut wird in klaffenden Kontrasten sichtbar: Während Colin Lowe auf einer Insel Zuflucht sucht, tobt am Festland der Überlebenskampf der weniger Privilegierten. Insel der Ratten ist ein düsterer, kompromissloser, gesellschaftskritischer Thriller, der von Gewalt und Egoismus geprägt ist und die Frage aufwirft, wie weit man selbst in solch einer Situation gehen würde.
In diesem Buch schildert Nesbø den Zusammenbruch des Systems nach einer Pandemie. Die Gesellschaft driftet in Armut, Arbeitslosigkeit und Gewalt ab. Es bilden sich rivalisierende und plündernde Banden, die auch vor Mord und Totschlag nicht zurückschrecken. Die Polizei steht dem machtlos gegenüber und hat in vielen Vierteln ihre Arbeit eingestellt. Viele Reiche versuchen nun, aus der Stadt zu fliehen. So auch Colin Lowe, der reichste Unternehmer des Landes. Er hat sich die Insel der Ratten ausgesucht und sein Leben dort bereits vorbereitet. Sein Sohn Brad ist hingegen der Anführer einer dieser brutalen Gangs. Als er die Tochter von Will, dem besten Freund seines Vaters, in seine Gewalt bringt, gerät auch für den gutmütigen und loyalen Will die Welt aus den Fugen. Nun will er sich nur noch rächen. Er ersinnt einen ausgeklügelten Plan, den nicht einmal sein reicher Freund durchschaut.
Die Perspektiven wechseln zwischen Wills Leben und dem der Straßengang, wodurch man beide Seiten kennenlernt, was die Situation jedoch nicht verbessert.
Die Geschichte beleuchtet soziale Ungleichheit und den Zerfall staatlicher Strukturen in einer postpandemischen Welt. Die Kluft zwischen Reichtum und Armut wird in klaffenden Kontrasten sichtbar: Während Colin Lowe auf einer Insel Zuflucht sucht, tobt am Festland der Überlebenskampf der weniger Privilegierten. Insel der Ratten ist ein düsterer, kompromissloser, gesellschaftskritischer Thriller, der von Gewalt und Egoismus geprägt ist und die Frage aufwirft, wie weit man selbst in solch einer Situation gehen würde.