Der Schrecken liegt im Vorstellbaren
Das Buch hat im Erscheinen etwas überrascht, recht klein gehalten mit festem Pappeinband und geprägter Schrift. Allerdings alles positiv auffallend.
Die Welt ist in Folge einer Pandemie immer weiter zerbrochen, Gesetze haben immer weniger Gewicht und Gangs terrorisieren die Gesellschaft. Die Menschen leben in Angst, Hunger und einem Strudel von Gewalt.
Wills Tochter Amy wird entführt und Brad, Sohn seines überreichen Freundes, als Anführer einer Gang ist wahrscheinlich dafür verantwortlich.
Auf der Suche nach ihr und in Folge der Geschehnisse sieht Will sich mit seinen Prinzipien und Glaube an Recht und Ordnung konfrontiert.
Jo Nesbo hat mit Insel der Ratten einen "Krimi" kreiert, der erschreckend nah am Vorstellbaren ist und somit schon eine enge, wenn auch hoffentlich fantastische, Verbindung zum Hier und Jetzt schafft, die scharf zum Nachdenken anregt. Großartig anhand einer Geschichte erzählt und eine Welt erschaffen, der man mit Bedrücken beim Zerfall zusieht.
Auf den wenigen Seiten passiert dennoch so viel, die Spannung reißt nicht ab und ich wollte das Buch nicht aus den Händen legen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Auch, wenn ich bisher andere Bücher des Autors gelesen habe, steht dies denen in keiner Weise nach.
Die Welt ist in Folge einer Pandemie immer weiter zerbrochen, Gesetze haben immer weniger Gewicht und Gangs terrorisieren die Gesellschaft. Die Menschen leben in Angst, Hunger und einem Strudel von Gewalt.
Wills Tochter Amy wird entführt und Brad, Sohn seines überreichen Freundes, als Anführer einer Gang ist wahrscheinlich dafür verantwortlich.
Auf der Suche nach ihr und in Folge der Geschehnisse sieht Will sich mit seinen Prinzipien und Glaube an Recht und Ordnung konfrontiert.
Jo Nesbo hat mit Insel der Ratten einen "Krimi" kreiert, der erschreckend nah am Vorstellbaren ist und somit schon eine enge, wenn auch hoffentlich fantastische, Verbindung zum Hier und Jetzt schafft, die scharf zum Nachdenken anregt. Großartig anhand einer Geschichte erzählt und eine Welt erschaffen, der man mit Bedrücken beim Zerfall zusieht.
Auf den wenigen Seiten passiert dennoch so viel, die Spannung reißt nicht ab und ich wollte das Buch nicht aus den Händen legen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Auch, wenn ich bisher andere Bücher des Autors gelesen habe, steht dies denen in keiner Weise nach.