Die Natur des Menschen - schlimmer noch als Ratten!
Nach einer katastrophalen Pandemie regieren weltweit Armut, rohe Gewalt und die Macht des Stärkeren. Gesetzlosigkeit und Chaos bestimmen die Tagesordnung. Während sich der wohlhabende Großunternehmer Colin mit seiner Familie auf die „Insel der Ratten“ flüchtet, bleibt sein Sohn Brad zurück und tyrannisiert stattdessen mit seiner Gang die Straßen. Als er mit einer grausamen Tat nicht einmal vor der Familie von Colins engstem Kinderfreund Will Halt macht, ersinnt dieser jedoch Rache, es beginnt ein Spiel auf Leben und Tod.
Jo Nesbøs Dystopie „Insel der Ratten“ spielt demnach in einer ebenso rücksichtslosen und brutalen, wie ungerechten Welt und ist für mich damit überaus aktuell und greifbar. Absolut nachvollziehbar wird nicht nur der Verfall der Gesellschaft thematisiert, sondern eben auch die wahre Natur des Menschen offenbart. Nichts wirklich neues, doch haben mir Handlung, Schreibstil inkl. der Beschreibung aus Sicht zweier Protagonisten und auch die Charaktere an sich, alles in allem sehr gut gefallen. Auch Spannung war gegeben, wenn auch nicht so ausgeprägt wie erhofft, doch wirkte die Geschichte im Gesamtbild auf mich dabei irgendwie unfertig, einfach „zu wenig“ und dadurch auch zu oberflächlich für ein ganzes Buch.
Ich habe übrigens die Hörbuchversion gehört, welche von Oliver Siebeck und Jenny Laura Bischoff sehr angenehm und ebenso passend, wie verständlich eingesprochen wurde und mir als solches auch sehr gut gefallen hat, nur eben leider zu kurz war.
Fazit: Auch wenn das Buch bei mir eher als mäßig spannende Kurzgeschichte durchgeht und ich mir im Vorfeld etwas anderes erhofft hatte, so empfinde ich es dennoch als lesens- bzw. hörenswert. Besonders die Message am Schluss könnte viele mal zum Nachdenken anregen!
Jo Nesbøs Dystopie „Insel der Ratten“ spielt demnach in einer ebenso rücksichtslosen und brutalen, wie ungerechten Welt und ist für mich damit überaus aktuell und greifbar. Absolut nachvollziehbar wird nicht nur der Verfall der Gesellschaft thematisiert, sondern eben auch die wahre Natur des Menschen offenbart. Nichts wirklich neues, doch haben mir Handlung, Schreibstil inkl. der Beschreibung aus Sicht zweier Protagonisten und auch die Charaktere an sich, alles in allem sehr gut gefallen. Auch Spannung war gegeben, wenn auch nicht so ausgeprägt wie erhofft, doch wirkte die Geschichte im Gesamtbild auf mich dabei irgendwie unfertig, einfach „zu wenig“ und dadurch auch zu oberflächlich für ein ganzes Buch.
Ich habe übrigens die Hörbuchversion gehört, welche von Oliver Siebeck und Jenny Laura Bischoff sehr angenehm und ebenso passend, wie verständlich eingesprochen wurde und mir als solches auch sehr gut gefallen hat, nur eben leider zu kurz war.
Fazit: Auch wenn das Buch bei mir eher als mäßig spannende Kurzgeschichte durchgeht und ich mir im Vorfeld etwas anderes erhofft hatte, so empfinde ich es dennoch als lesens- bzw. hörenswert. Besonders die Message am Schluss könnte viele mal zum Nachdenken anregen!