Düstere Dystopie

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kuddel Avatar

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Der Autor kann gut schreiben und spart normalerweise nicht an notwendigen Ausführungen, um seine Geschichten gut zu transportieren. Hier wurde eine Kurzgeschichte als Roman veröffentlicht, die ein sehr düsteres und brutales Bild der Welt nach einer Pandemie darstellt.
Ausgewählte reiche Person wollen die schlimmsten kommenden Zeiten auf einem luxuriösen Dampfer überbrücken, der Rest der Menschheit versinkt im Chaos, bei dem sich die Starken und Brutalen durchsetzen.
Der Anfang der Geschichte und die Idee dahinter gefallen mir sehr gut. Nach der Leseprobe war ich ziemlich angefixt, die vorliegende Ausführung ist jedoch viel zu knapp geraten, der Autor fokussiert sich auf brutale Vergewaltigungsszenen und Rachehandlungen. Nach dem guten Einstieg war ich sehr enttäuscht. Ich konnte den Figuren ihre Handlungsweise und Einstellung nicht wirklich abkaufen. Vieles blieb einfach zu abstrakt oder angedeutet. Die Entwicklung der Gesellschaft, das Auseinanderdriften von Arm und Reich und die Perspektiven fehlten leider. Ein wenig Tiefe hätte den Charakteren gut getan. Die Handlung wäre ohne die brutalen Szenen ausgekommen.
Schade, das war in der kürze leider Nix.