Düstere Endzeitstimmung in typischer Nesbø-Manier
Jo Nesbø gehört für mich zu den Autoren, bei denen ich oft neugierig zugreife. Insel der Ratten ist allerdings etwas anders als seine üblichen Romane. Die Geschichte ist deutlich knapper und dadurch auch wesentlich kompakter erzählt.
Das dystopische Szenario nach einer Pandemie hat mir angesprochen und mir gefallen. Die Gesellschaft ist zusammengebrochen, Recht und Ordnung spielen kaum noch eine Rolle und plötzlich geht es für die Menschen nur noch ums Überleben. Besonders spannend fand ich dabei die Frage, wie weit man bereit ist zu gehen, wenn die eigene Familie bedroht wird und die Grenzen zwischen Gerechtigkeit und Rache verschwimmen.
Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und setzt sich nach und nach zusammen. Das hat für mich gut funktioniert und gerade dadurch wollte ich wissen, wie die einzelnen Fäden zusammenlaufen. Auch die düstere Atmosphäre und die teilweise ziemlich brutalen Szenen passen gut zu dieser Geschichte.
Was mir etwas gefehlt hat, war die Tiefe. Gerade bei den Figuren hätte ich mir mehr Zeit und Tiefe gewünscht. Durch den geringen Umfang der Geschichte bleiben einige Charaktere etwas auf Abstand und auch das dystopische Szenario hätte für meinen Geschmack noch mehr Raum vertragen.
Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten und ich habe sie sehr schnell gelesen. Es ist kein typischer Nesbø-Roman, wie ich ihn sonst kenne, aber gerade als kurze, düstere Geschichte für zwischendurch funktioniert Insel der Ratten für mich gut.
Das dystopische Szenario nach einer Pandemie hat mir angesprochen und mir gefallen. Die Gesellschaft ist zusammengebrochen, Recht und Ordnung spielen kaum noch eine Rolle und plötzlich geht es für die Menschen nur noch ums Überleben. Besonders spannend fand ich dabei die Frage, wie weit man bereit ist zu gehen, wenn die eigene Familie bedroht wird und die Grenzen zwischen Gerechtigkeit und Rache verschwimmen.
Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und setzt sich nach und nach zusammen. Das hat für mich gut funktioniert und gerade dadurch wollte ich wissen, wie die einzelnen Fäden zusammenlaufen. Auch die düstere Atmosphäre und die teilweise ziemlich brutalen Szenen passen gut zu dieser Geschichte.
Was mir etwas gefehlt hat, war die Tiefe. Gerade bei den Figuren hätte ich mir mehr Zeit und Tiefe gewünscht. Durch den geringen Umfang der Geschichte bleiben einige Charaktere etwas auf Abstand und auch das dystopische Szenario hätte für meinen Geschmack noch mehr Raum vertragen.
Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten und ich habe sie sehr schnell gelesen. Es ist kein typischer Nesbø-Roman, wie ich ihn sonst kenne, aber gerade als kurze, düstere Geschichte für zwischendurch funktioniert Insel der Ratten für mich gut.