Düstere Visionen einer kommenden Gesellschaft
Den Autor kannte ich bisher nur als Verfasser von Kriminalromanen. Mit „Insel der Ratten“ zeichnet er ein Endzeitszenario der Menschheit auf, das düsterer nicht sein könnte. Korrumpierende Banden beherrschen dabei die Welt.
Es wird eine Gesellschaft beschrieben wie wir sie heute schon in Ansätzen sehen können, wenn einstige gemäßigte Regierungen immer radikaler werden und wenn Naturkatastrophen ihren Lauf nehmen. Beides zusammen nimmt in diesem Roman einen äußerst verheerenden Verlauf. An einigen Stellen wird das Geschehen äußerst brutal.
Mit einer übersichtlichen Seitenanzahl und einem flüssigen, eher einfachen, Sprachstil, lässt sich der Roman innerhalb kurzer Zeit lesen. Spannend und ereignisreich wird es dabei auf keiner Seite langweilig. Das Geschehen wird stets schnell auf den Punkt gebracht, ohne lange Ausschweifungen. Erzähltechnisch gelungen fand ich die Unterbrechung des normalen Textflusses durch immer wiederkehrende kursiv gedruckte Unterbrechungen, bei denen man zunächst nicht weiß wie sie sich in das Gesamtgeschehen einfügen sollen. Der Zusammenhang wird mit fortschreiten der Handlung jedoch immer klarer und hält so zusätzlich die Spannung hoch.
Was mir an dem Buch gar nicht gefallen hat ist nicht der Inhalt, sondern der äußerst ungewöhnliche Einband. Dass kein Umschlag vorhanden ist, finde ich sogar vorteilhaft, da dieser meist nur stört. Das Buch ist aber in einen dicken Karton, geradezu plump eingebunden. Irgendwie wirkt der Einband sehr unprofessionell. Die motivische Gestaltung des Covers finde ich dagegen gelungen.
Es wird eine Gesellschaft beschrieben wie wir sie heute schon in Ansätzen sehen können, wenn einstige gemäßigte Regierungen immer radikaler werden und wenn Naturkatastrophen ihren Lauf nehmen. Beides zusammen nimmt in diesem Roman einen äußerst verheerenden Verlauf. An einigen Stellen wird das Geschehen äußerst brutal.
Mit einer übersichtlichen Seitenanzahl und einem flüssigen, eher einfachen, Sprachstil, lässt sich der Roman innerhalb kurzer Zeit lesen. Spannend und ereignisreich wird es dabei auf keiner Seite langweilig. Das Geschehen wird stets schnell auf den Punkt gebracht, ohne lange Ausschweifungen. Erzähltechnisch gelungen fand ich die Unterbrechung des normalen Textflusses durch immer wiederkehrende kursiv gedruckte Unterbrechungen, bei denen man zunächst nicht weiß wie sie sich in das Gesamtgeschehen einfügen sollen. Der Zusammenhang wird mit fortschreiten der Handlung jedoch immer klarer und hält so zusätzlich die Spannung hoch.
Was mir an dem Buch gar nicht gefallen hat ist nicht der Inhalt, sondern der äußerst ungewöhnliche Einband. Dass kein Umschlag vorhanden ist, finde ich sogar vorteilhaft, da dieser meist nur stört. Das Buch ist aber in einen dicken Karton, geradezu plump eingebunden. Irgendwie wirkt der Einband sehr unprofessionell. Die motivische Gestaltung des Covers finde ich dagegen gelungen.