Endzeitstimmung
Die Pandemie hat die Welt verändert. Rohstoffe sind knapp und Banden plündern und rauben wie ein Rudel Tiere. Kopf einer dieser Gangs ist Brad, Sohn des schwerreichen Kapitalisten Colin Lowe. Brad nimmt Drogen, stiehlt und macht auch vor der Familie des besten Freundes seines Vaters nicht halt. Sie knebeln Will, vergewaltigen seine Ehefrau und entführen Tochter Amy.
Will glaubt an das Rechtssystem, obwohl dies seine Funktion verloren hat. Aus skandinavischer Tradition verankert, ist sein Vetrauen auf die Gleichheit der Menschen unerschütterlich, und so lädt Jo Nesbø Will gegen Antagonist Colin zum Duell ein. Leise Kritik am Kapitalismus blitzt da zwischen den Zeilen auf, während grausame und abschreckende Gewaltszenen einer aus den fugen geratenen Gesellschaft und eines dysfunktionalen Rechtsstaates ihr Tribut zollen.
Aber hat Selbstjustiz hier eine Chance, oder gerät die schiefgeratene Moral von selbst wieder in Balance?
In dieser Novelle hatte ich Probleme mit der dargestellten Gewalt und der fast skurillen Szenerie und der Endzeitstimmung. Trotzdem haben die Geschichten von Jo Nesbø immer was, auch wenn ich 'Das Nachthaus" und "Der Sohn" lieber mochte.
Will glaubt an das Rechtssystem, obwohl dies seine Funktion verloren hat. Aus skandinavischer Tradition verankert, ist sein Vetrauen auf die Gleichheit der Menschen unerschütterlich, und so lädt Jo Nesbø Will gegen Antagonist Colin zum Duell ein. Leise Kritik am Kapitalismus blitzt da zwischen den Zeilen auf, während grausame und abschreckende Gewaltszenen einer aus den fugen geratenen Gesellschaft und eines dysfunktionalen Rechtsstaates ihr Tribut zollen.
Aber hat Selbstjustiz hier eine Chance, oder gerät die schiefgeratene Moral von selbst wieder in Balance?
In dieser Novelle hatte ich Probleme mit der dargestellten Gewalt und der fast skurillen Szenerie und der Endzeitstimmung. Trotzdem haben die Geschichten von Jo Nesbø immer was, auch wenn ich 'Das Nachthaus" und "Der Sohn" lieber mochte.