Enttäuscht
Inhaltlich war mir das Buch stellenweise allerdings fast zu düster. Die Brutalität der Welt wird sehr eindringlich dargestellt, und einige Szenen haben bei mir ein beklemmendes Gefühl hinterlassen. Besonders kritisch sehe ich die enthaltenen Vergewaltigungsszenen. Für mich hätten diese nicht unbedingt sein müssen, da die Geschichte auch ohne sie bereits deutlich macht, wie grausam und hoffnungslos diese Zukunft ist. Ist leider ein häufiges Phänomen, welches mir besonders bei Männlichen Autoren auffällt bei dieser Art von Genre. Besonders bei einem so kurzen Buch eine mehrfach Vergewaltigung und eine Versuchte Vergewaltigung (diese ist nur nicht passiert weil sie vorher umgebracht worden ist!) zu erwähnen fand ich absolut daneben.
Dieses Buch zeichnet ein erschreckend düsteres Zukunftsszenario. Nach einer Pandemie sind gesellschaftliche Strukturen weitgehend zusammengebrochen, Banden kontrollieren die Straßen und die Kluft zwischen Arm und Reich ist größer denn je. Besonders interessant fand ich dabei den Kontrast zwischen den Resten einer noch funktionierenden gesellschaftlichen Ordnung und dem absoluten Ausnahmezustand, der an vielen Stellen bereits herrscht. Dadurch wirkte die Welt gleichzeitig realistisch und beklemmend.
Das Hörbuch wird von zwei Sprechern gelesen, was mir sehr gut gefallen hat. Die wechselnden Perspektiven wurden dadurch besonders lebendig und beide Sprecher haben die Geschichte überzeugend und authentisch transportiert.
Trotzdem fand ich den Roman insgesamt interessant, vor allem weil er weniger wie ein klassischer Krimi wirkt, sondern vielmehr wie eine gesellschaftskritische Dystopie. Die Geschichte stellt die Frage, was passiert, wenn Recht, Ordnung und soziale Sicherheit immer weiter zerfallen. Gerade dieser Gedanke bleibt auch nach dem Ende noch im Kopf.
Dieses Buch zeichnet ein erschreckend düsteres Zukunftsszenario. Nach einer Pandemie sind gesellschaftliche Strukturen weitgehend zusammengebrochen, Banden kontrollieren die Straßen und die Kluft zwischen Arm und Reich ist größer denn je. Besonders interessant fand ich dabei den Kontrast zwischen den Resten einer noch funktionierenden gesellschaftlichen Ordnung und dem absoluten Ausnahmezustand, der an vielen Stellen bereits herrscht. Dadurch wirkte die Welt gleichzeitig realistisch und beklemmend.
Das Hörbuch wird von zwei Sprechern gelesen, was mir sehr gut gefallen hat. Die wechselnden Perspektiven wurden dadurch besonders lebendig und beide Sprecher haben die Geschichte überzeugend und authentisch transportiert.
Trotzdem fand ich den Roman insgesamt interessant, vor allem weil er weniger wie ein klassischer Krimi wirkt, sondern vielmehr wie eine gesellschaftskritische Dystopie. Die Geschichte stellt die Frage, was passiert, wenn Recht, Ordnung und soziale Sicherheit immer weiter zerfallen. Gerade dieser Gedanke bleibt auch nach dem Ende noch im Kopf.