Nesbos andere Seite
Das Cover besticht durch seine Schlichtheit - ganz in schwarz gehalten nur mit zwei Augen und der Schrift in "Flammenfarben". Nach eine Pandemie bricht in einer großen Stadt Chaos aus. Jeder ist sich selbst der Nächste und es gibt kein Halten mehr, wenn es ums nackte Überleben geht. Die Stadt wird durch marodierende Banden beherrscht und wer nicht genug Geld hat um aufs Land zu ziehen, hat es schwer hier zu überleben. Colin Low, einer der reichsten Unternehmer rettet sich auf die „Insel der Ratten“, die er vorausschauend gekauft hat. Der Anwalt Will Adams, Freund und Anwalt von Colin, hat es dagegen nicht so leicht. Denn seine Tochter Amy wird bei einem Überfall entführt und allem Anschein nach ist Colins Sohn der Übeltäter.
Die Charaktere und die Schauplätze sind sehr gut und authentisch beschrieben. Das Endzeitszenario lässt den Leser das ein und andere Mal tief durchatmen und hoffen so etwas nie erleben zu müssen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und dem Autor ist es gelungen die Spannung auf einem hohen Niveau zu halten. Auch das überraschende Ende trägt zu einem spannenden Lesegenuss ein, der lange nachhallen wird.
Die Charaktere und die Schauplätze sind sehr gut und authentisch beschrieben. Das Endzeitszenario lässt den Leser das ein und andere Mal tief durchatmen und hoffen so etwas nie erleben zu müssen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und dem Autor ist es gelungen die Spannung auf einem hohen Niveau zu halten. Auch das überraschende Ende trägt zu einem spannenden Lesegenuss ein, der lange nachhallen wird.