Nicht sein bestes Buch

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blintschik Avatar

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Ich liebe ja fast alle Bücher von Jo Nesbø, weil alle richtig tiefgründig und spannend sind. Bei diesem Buch habe ich mich aber etwas schwer getan. Es liest sich wie eine Kurzgeschichte, die leicht oberflächig ist und schnell abgehandelt wird. Das eigentliche Thema kommt zwar bis zum Ende gut zur Geltung und das Ende ist auch genau so gut wie ich es von dem Autor kenne, aber den Rest mochte ich irgendwie nicht so sehr. Die Personen waren alle gefühlskalt und wurden sehr sachlich beschrieben, weshalb ich mit keinem mitfühlen konnte. Die Handlungen waren teilweise schwer nachzuvollziehen und die Perspektive hat sich ständig geändert. Dadurch fiel es mir schwer die Spannung zu verfolgen und mitzufiebern. Auch die Lage in der Stadt kam mir iegendwie schwammig beschrieben vor und wirkte irgendwie an den Haaren herbeigezogen, weil alles so kurz erklärt wurde.
Also leider ist das eins der schlechtesten Bücher des Autors und es konnte mich nicht so richtig überzeugen.