Spannend, aber zu viel Gewalt
Ich mag Dystopien sehr gerne und auch das Setting in diesem Roman hat mir gut gefallen: nach einer Pandemie ist die normale Ordnung gekippt und die Demokratie und ein funktionierender Staat fast nicht mehr existent, sodass Banden, Waffen und Macht zu regieren scheinen. Vor diesem Hintergrund fragt das Buch, wie man sein Leben moralisch richtig führen kann und wie man mit Verbrechen umzugehen hat, wenn der Rechtsstaat nicht mehr funktioniert.
Das Buch war auf jeden Fall von Seite 1 an spannend und man konnte die 200 Seiten schnell (fast etwas zu schnell) runterlesen. Die verschiedenen Perspektiven haben mir gut gefallen. Jedoch waren mir die Figuren im Großen und Ganzen alle etwas zu kalt.
Mein großes Problem am Buch war die (in diesem Ausmaß manchmal wirklich unnötig erscheinende) Gewalt. Meiner Meinung nach hätte man die Message mit deutlich weniger expliziter Darstellung auch gut rüberbringen können. Wenn man auf (sexualisierte und körperliche) Gewalt sensibel reagiert, würde ich nicht zu diesem Buch raten und auch Kindern würde ich es absolut nicht empfehlen.
Das Buch war auf jeden Fall von Seite 1 an spannend und man konnte die 200 Seiten schnell (fast etwas zu schnell) runterlesen. Die verschiedenen Perspektiven haben mir gut gefallen. Jedoch waren mir die Figuren im Großen und Ganzen alle etwas zu kalt.
Mein großes Problem am Buch war die (in diesem Ausmaß manchmal wirklich unnötig erscheinende) Gewalt. Meiner Meinung nach hätte man die Message mit deutlich weniger expliziter Darstellung auch gut rüberbringen können. Wenn man auf (sexualisierte und körperliche) Gewalt sensibel reagiert, würde ich nicht zu diesem Buch raten und auch Kindern würde ich es absolut nicht empfehlen.