Wenig Sonne und Hoffnung
Dieser kleine Roman kam recht überraschend daher: Zum einen bekam ich von vorablesen ein relativ kleines Buch mit hartem Einband und scharfem Buchschnitt. Das soll wohl material- und kostengünstiger in der Herstellung sein.
Zum anderen wird man quasi wieder in die Pandemiezeit zurückversetzt. Jo Nesbø hat es 2021 herausgebracht.
Die Menschen vertrauen einander nicht mehr.
Die Geschichte geht schnell voran: Colin Lowe hat Privilegien und Macht, die er nutzt. Doch sein Sohn treibt sich mit einer Gang herum und erhebt sich über Menschlichkeit und Gesetz. Er nimmt sich, was er will. Als das schiefgeht und Will Adams - der Jugendfreund von Colin - Rache nicht nur schwört, sondern mit Hilfe der Staatsmacht und Eigeninitiative umsetzt, setzt die Spirale der Gewalt ein und ist nicht mehr zu stoppen.
Ich finde es zu negativ. Eine Brutalität löst die nächste aus. Die Menschen sind nur Typen, mehr ist nicht möglich in der kurzen Geschichte.
Wo bleibt die Hoffnung, dass alles besser werden kann? Es gibt ja im Geschehen keine Regeln und Gesetze mehr. Jeder denkt nur an sich. So möchte man die Zukunft für seine Kinder nicht haben.
Immerhin ist der Schluss überraschend. Dadurch stellt sich Genugtuung über etwas mehr Gerechtigkeit ein.
Und über die Gewissheit, dass Jo Nesbø die Protagonisten in seinen weiteren Romanen oder Thrillern differenzierter schildert.
Eine Erfahrung habe ich mit dem neuen Layout gemacht: Das Buch liegt nicht gut in der Hand - die harten Kanten schneiden in die Haut ein. Es ist nicht gerade handlich.
Zum anderen wird man quasi wieder in die Pandemiezeit zurückversetzt. Jo Nesbø hat es 2021 herausgebracht.
Die Menschen vertrauen einander nicht mehr.
Die Geschichte geht schnell voran: Colin Lowe hat Privilegien und Macht, die er nutzt. Doch sein Sohn treibt sich mit einer Gang herum und erhebt sich über Menschlichkeit und Gesetz. Er nimmt sich, was er will. Als das schiefgeht und Will Adams - der Jugendfreund von Colin - Rache nicht nur schwört, sondern mit Hilfe der Staatsmacht und Eigeninitiative umsetzt, setzt die Spirale der Gewalt ein und ist nicht mehr zu stoppen.
Ich finde es zu negativ. Eine Brutalität löst die nächste aus. Die Menschen sind nur Typen, mehr ist nicht möglich in der kurzen Geschichte.
Wo bleibt die Hoffnung, dass alles besser werden kann? Es gibt ja im Geschehen keine Regeln und Gesetze mehr. Jeder denkt nur an sich. So möchte man die Zukunft für seine Kinder nicht haben.
Immerhin ist der Schluss überraschend. Dadurch stellt sich Genugtuung über etwas mehr Gerechtigkeit ein.
Und über die Gewissheit, dass Jo Nesbø die Protagonisten in seinen weiteren Romanen oder Thrillern differenzierter schildert.
Eine Erfahrung habe ich mit dem neuen Layout gemacht: Das Buch liegt nicht gut in der Hand - die harten Kanten schneiden in die Haut ein. Es ist nicht gerade handlich.