Zu kurz

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nympa Avatar

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Hinweis: Das war mein erstes Buch von Jo Nesbø. Mit diesem begrenzten Wissen über den Autor ist das Review auch geschrieben.

Das Buch "Die Ratteninsel" spielt in einem dystopischen Szenario, in dem die Gesetze des Staates den der Reichen und Stärkeren unterliegen. Dieses Setup ist wohl für die meisten Leser nichts unbekanntes, da es von unzähligen Autoren bereits aufgegriffen wurde. Nichtsdestotrotz ist das Setting nicht langweilig, da es gut beschrieben ist und die Einleitung immer nur in Stücken passiert, was die Spannung steigert.

Allerdings passiert für ein so großes Thema recht wenig in diesem Buch. Es schneidet so viele Themen an, die teils große philosophische Themen wie Recht auf Tod oder Rechte des Stärkeren an, gibt diesen aber viel zu wenig Platz.
Generelle ist das Buch sehr kurz und fühlt sich nach dem Lesen eher nach einer Einleitung als einem eigenständigen Buch an. Auch die Charaktere finde ich eher uninteressant und etwas statisch.

Dies alles wird dem sehr guten Schreibstils des Buches leider nicht gerecht, was das erste Buch von Jo Nesbø für mich eher etwas enttäuschend gemacht hat, besonders da man schon so viel Gutes gehört hat.