„Da sie ihre alten Wurzeln nicht kennen, nutzen sie jene, die ihnen gewachsen sind.“

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19cici95 Avatar

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Der zum Glück sehr schnell erschienene zweite Teil zu Markus Heitz' Kinder-/ Jugendbuch rund um Irida und die Furchtlosen leidet nur ein bisschen am Zweites-Buch-Syndrom.

Die Handlung schließt nahezu nahtlos an den ersten Teil der Reihe an, und das mit einem kleinen Easter-Egg auf der ersten Seite. Wie auch der erste Teil krankt die Geschichte meiner Ansicht nach leider unter einem etwas verwirrenden Schreibstil. Ich habe beispielsweise manchmal nicht genau gewusst, wo sich unsere Furchtlosen gerade aufhalten und was der eigentliche Plan ist.

Die Charaktere sind bereits durch den ersten Teil sehr gut eingeführt. Irida, die im ersten Teil zwar nicht die offizielle Anführerin der Furchtlosen ist, bekommt diesen Job aber im Verlauf der Handlung hoheitsvoll übertragen. Immerhin heißt das Buch auch Irida und nicht Cedric.
Jinjin ist über lange Zeit nur virtuell in der Handlung teil, was ich bisschen schade fand, andererseits bleibt damit mehr Story für sie in den kommenden Büchern übrig.
Der schräge Onkel ist natürlich auch wieder mit am Start und begleitet unsere Gruppe nach Norwegen.
Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen, nur leider ging bis dahin alles ziemlich schnell und war meiner Meinung nach auch etwas zu kurz geschildert.

Obwohl es sich um ein Kinder-/ Jugendbuch handelt, sind die Charaktere gut ausgearbeitet und nicht nur gut oder nur böse. An sich passieren einige Dinge, die ich nicht unbedingt in einem Buch für Kinder ab 11 Jahren erwartet hätte, können aber mit entsprechender Einordnung gut verarbeitet werden.

Der Handlungsstrang um die Trolle und Doktorin Spengler hat sich nach Buch eins nochmal intensiviert und ist zu einem guten Ende gekommen. Das Ende dieses Buches macht auf jeden Fall Lust auf mehr.