Gelungene Fortsetzung, die neugierig auf mehr macht
„Irida und das Rätsel der Ruine“ ist der zweite Band der Kinderbuchreihe von Markus Heitz und für mich eine spürbar stärkere Fortsetzung als der erste Teil. Allerdings sollte man unbedingt mit Band 1 beginnen, denn die Geschichte setzt nahezu nahtlos an den vorherigen Ereignissen an. Große Rückblenden oder Erklärungen gibt es kaum, was einerseits das Tempo hochhält, andererseits Neueinsteiger schnell ins Straucheln bringen könnte.
Von Beginn an zieht die Spannung kontinuierlich an. Die Bedrohung für Hohenburg wird greifbarer, die Gegner skrupelloser und die Einsätze höher. Besonders gelungen fand ich, wie sich die Handlung Schritt für Schritt zuspitzt und schließlich in einem großen Finale in Norwegen mündet. Dieser Ortswechsel verleiht der Geschichte noch einmal zusätzliche Dynamik und sorgt für frischen Wind innerhalb des bekannten Settings. Auch die magischen Elemente und die düstere Grundstimmung tragen dazu bei, dass man das Buch zügig weiterlesen möchte.
Trotz des spannenden Verlaufs bleiben jedoch einige Rätsel ungelöst. Das wirkt etwas unbefriedigend, lässt aber bewusst Raum für eine mögliche Fortsetzung und macht neugierig auf das, was noch kommen könnte.
Ein Schwachpunkt des Buches ist für mich die Figurenentwicklung. Gerade die emotionalen Momente oder die Beziehungen zwischen Irida, Cedric, Jinjin und Jeremy hätten für meinen Geschmack mehr Tiefe vertragen. Die Figuren erfüllen zwar klar ihre Rollen, bleiben dabei aber oft funktional und entwickeln sich nur wenig weiter. Auch die neuen Enthüllungen zu den Wechselbälgern werfen spannende Fragen auf, liefern jedoch nur teilweise befriedigende Antworten.
Gerade angesichts der großen Gefahren und moralischen Entscheidungen hätte ich mir hier mehr Tiefe und emotionale Entwicklung gewünscht.
Insgesamt ist „Irida 2“ eine spannende, gut lesbare und deutlich stärkere Fortsetzung, die vor allem durch ihr hohes Tempo und den stetigen Spannungsaufbau überzeugt. Wer Band 1 mochte, wird hier gut unterhalten, auch wenn in Sachen Figurenentwicklung noch Luft nach oben bleibt.
Von Beginn an zieht die Spannung kontinuierlich an. Die Bedrohung für Hohenburg wird greifbarer, die Gegner skrupelloser und die Einsätze höher. Besonders gelungen fand ich, wie sich die Handlung Schritt für Schritt zuspitzt und schließlich in einem großen Finale in Norwegen mündet. Dieser Ortswechsel verleiht der Geschichte noch einmal zusätzliche Dynamik und sorgt für frischen Wind innerhalb des bekannten Settings. Auch die magischen Elemente und die düstere Grundstimmung tragen dazu bei, dass man das Buch zügig weiterlesen möchte.
Trotz des spannenden Verlaufs bleiben jedoch einige Rätsel ungelöst. Das wirkt etwas unbefriedigend, lässt aber bewusst Raum für eine mögliche Fortsetzung und macht neugierig auf das, was noch kommen könnte.
Ein Schwachpunkt des Buches ist für mich die Figurenentwicklung. Gerade die emotionalen Momente oder die Beziehungen zwischen Irida, Cedric, Jinjin und Jeremy hätten für meinen Geschmack mehr Tiefe vertragen. Die Figuren erfüllen zwar klar ihre Rollen, bleiben dabei aber oft funktional und entwickeln sich nur wenig weiter. Auch die neuen Enthüllungen zu den Wechselbälgern werfen spannende Fragen auf, liefern jedoch nur teilweise befriedigende Antworten.
Gerade angesichts der großen Gefahren und moralischen Entscheidungen hätte ich mir hier mehr Tiefe und emotionale Entwicklung gewünscht.
Insgesamt ist „Irida 2“ eine spannende, gut lesbare und deutlich stärkere Fortsetzung, die vor allem durch ihr hohes Tempo und den stetigen Spannungsaufbau überzeugt. Wer Band 1 mochte, wird hier gut unterhalten, auch wenn in Sachen Figurenentwicklung noch Luft nach oben bleibt.