Ein Reihenbeginn, von dem ich mehr möchte

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tanpopo Avatar

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Irida und ihre drei Freunde sind die „Furchtlosen“. Jugendliche die sich bisweilen durch ihre Handicaps etwas ausgegrenzt fühlen, sich in der Gruppe aber Verständnis entgegenbringen und Zusammenhalt. Das kleine und zumeist ruhige Städtchen Hohenburg, das die Gruppe ihr Zuhause nennt hat erstaunlich viel zu bieten – Sagen und Legenden zum Teil mit keltischem Hintergrund, zum Teil aus dem Mittelalter, eine Burg, Höhlen. Da wundert es nicht, dass es anscheinend Geister und andere Wesen doch nicht nur in den Sagen und Legenden gibt?

Auf jeden Fall hat Markus Heitz eine recht fantastische Hintergrundgeschichte innerhalb unserer alltäglichen Lebenswelt erschaffen, in der sich die Furchtlosen mit anderen bisweilen recht mystischen Gruppierungen auseinandersetzen müssen. Dabei kommen immer wieder die individuellen Talente der Jugendlichen zum Einsatz, so dass der Leserschaft vermittelt wird, das „Handicaps“ nichts sind, was man verbergen sollte, denn sie können durchaus individuelle Stärken sein.

Dieses erste Buch ist trotz oder gerade wegen der vielen Personen, Fraktionen und Ereignisse in erster Linie ein Reihenauftakt. Das schmälert das Buch aber nicht, da es sich sehr gut liest und viele Handlungsansätze hat, die einem beim Lesen schon ein wenig anteasern.

Qualitativ hat der Oetinger Verlag ein gut gebundenes Buch mit einem schönen Farbschnitt herausgegeben. Die Covergestaltung von Max Meinzold passt optisch sehr gut zum Inhalt und hat zugegebener Maßen mit dafür gesorgt, dass ich unbedingt einmal reinschauen wollte.

Die Altersempfehlung von 11 Jahren ist gut angemessen. Kinder mit gutem Leseverständnis für etwas komplexere Handlungen sollten dem Inhalt auch problemlos folgen können.