Auf Spurensuche in Masuren

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davina Avatar

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Das Cover von „Ist doch schön hier“ hat mich mit seiner klaren und einladenden Gestaltung direkt angesprochen. Es vermittelt eine ganz eigene, fast tröstliche Atmosphäre, die super zur Geschichte passt.
Die Sprache in der Leseprobe von Miriam Burdelski ist einfach großartig, nahbar, erfrischend umgangssprachlich und oft herrlich trocken-ironisch. Die Protagonistin Liesel nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn sie über ihre deprimierende Mutter, schräge Porzellanfiguren oder arrogante Pferde lästert. Trotz der Leichtigkeit spürt man sofort die melancholische Tiefe, besonders bei den emotionalen Szenen mit ihrer dementen Oma Emmi im Pflegeheim. 
Die Entdeckung des Kalendereintrags „Tag der Entscheidung“ an Liesels erstem Geburtstag wirft sofort Fragen auf. Ich habe nach diesem Einstieg richtig Bock bekommen zu erfahren, wie Liesels Reise nach Polen verläuft, ob sie Emmis vergrabene Kiste findet und welche Familiengeheimnisse dabei ans Licht kommen. Ein absolut fesselnder Start, der Lust auf mehr macht!