„Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl.“ (Herbert Grönemeyer)
Heimat ist kein Ort, den man auf der Landkarte findet. Heimat sind die Menschen, die bleiben, wenn alles andere verschwindet, was für ein schöner Satz. Die Menschen die im Krieg aus Ostpreußen geflüchtet sind haben hier viele Jahre später vielleicht immer noch nicht eine Heimat gefunden. Heimat finde ich hat auch immer etwas mit Gefühlen zu tun, mit sich aufgehoben fühlen, mit Sicherheit. Ob man sich sein Leben lang fragt, wie wäre mein Leben verlaufen, wenn es den Krieg und die Fluchtbewegung damals nicht gegeben hätte. Ich kenne noch die Generation, eine Generation die sich noch gut erinnert, ich glaube gute Erinnerungen bleiben, werden vielleicht auch immer blumiger, vieles verdrängt man sicherlich. Ich kenne auch einige, die in ihre damalige Heimat gereist sind um sie noch einmal zu sehen, um vielleicht auch etwas zu finden, etwas was man als diffuses Gefühl sein ganzes Leben mit sich rumgetragen hat. Das Buch hat mich im Klappentext bereits erreicht, und ich würde gerne Lesen wie es weitergeht. Der letzte Satz im Klappentext Ein gewaltiger und zutiefst berührender Roman über das Erinnern, das Vergeben und die Sehnsucht, irgendwo anzukommen, klingt sehr einfühlsam und passend geschrieben. Liebe Grüße