Angenehm überrascht
Das Cover kommt so unscheinbar daher, dass ich das Buch im Laden wahrscheinlich gar nicht angesehen hätte.
Doch es erzählt mit viel Emotion eine zutiefst berührende Geschichte über Familie, Heimat und das, was das Leben ausmacht.
Man kann mit der 19jährigen Liesel mitfühlen, dass sie wenig Lebenslust hat, lebt sie doch in finanziel sehr begrenzten Verhältnissen mit ihrer arbeitslosen Mutter und der dementen Großmutter zusammen. Trotzdem hat sie den Wunsch, noch so viel wie möglich aus ihrer Vergangenheit zu erfahren. Wer war ihr Vater? Wer ihr Großvater? Wofür lohnt es sich, zu leben?
Die Reise und auch die Zeit danach halten viele Überraschungen für Liesel bereit und man muss sich fast bis zum Ende des Buches gedulden um Antworten zu finden.
Das Buch lässt sich durch die kurzen Kapitel und den angenehmen Schreibstil gut lesen.
Allerdings trifft die Inhaltsangabe nicht unbedingt den Kern der Geschichte. Und auch die Darstellung und Beschreibung von Liesel -und auch ihrer Mutter- fand ich stellenweise übertrieben belastend und negativ. Dagegen wurde der Umgang und Alltag mit Demenzkranken sehr lebensnah dargestellt.
Die Geschichte endet dann recht versöhnlich - doch hätte ich insbesondere Liesels Mutter noch eine Chance auf ein besseres Leben gewünscht.
Doch es erzählt mit viel Emotion eine zutiefst berührende Geschichte über Familie, Heimat und das, was das Leben ausmacht.
Man kann mit der 19jährigen Liesel mitfühlen, dass sie wenig Lebenslust hat, lebt sie doch in finanziel sehr begrenzten Verhältnissen mit ihrer arbeitslosen Mutter und der dementen Großmutter zusammen. Trotzdem hat sie den Wunsch, noch so viel wie möglich aus ihrer Vergangenheit zu erfahren. Wer war ihr Vater? Wer ihr Großvater? Wofür lohnt es sich, zu leben?
Die Reise und auch die Zeit danach halten viele Überraschungen für Liesel bereit und man muss sich fast bis zum Ende des Buches gedulden um Antworten zu finden.
Das Buch lässt sich durch die kurzen Kapitel und den angenehmen Schreibstil gut lesen.
Allerdings trifft die Inhaltsangabe nicht unbedingt den Kern der Geschichte. Und auch die Darstellung und Beschreibung von Liesel -und auch ihrer Mutter- fand ich stellenweise übertrieben belastend und negativ. Dagegen wurde der Umgang und Alltag mit Demenzkranken sehr lebensnah dargestellt.
Die Geschichte endet dann recht versöhnlich - doch hätte ich insbesondere Liesels Mutter noch eine Chance auf ein besseres Leben gewünscht.