Auf der Suche nach Heimat
Schon nach wenigen Zeilen ist man als Leser mittendrin in Liesels Alltag, der sich überwiegend um ihre Mutter Melanie und ihre Großmutter dreht.
Gemeinsam mit Jascha, einem Mitarbeiter aus dem Pflegeheim, macht sich die Protagonistin Liesel auf den Weg nach Ostpreußen. Dass ihre demenzkranke Großmutter dann auch mit auf die Reise geht, war so nicht geplant, doch es entpuppt sich als nicht so schlimm, wie zunächst erwartet.
Während dieses ungewöhnlichen Roadtrips durch Polen vermischen sich Emmis Erinnerungen an die Vergangenheit in Ostpreußen, die durch Flucht und Vertreibung gekennzeichnet war, mit der Gegenwart. Gerade diese Szenen sind besonders schön und berührend zu lesen. Liesel versucht auf der Reise Geheimnisse aus der Vergangenheit aufzudecken und zu ergründen.
Miriam Burdeslski erzählt mit dem Buch „ist doch schön hier“ eine wunderschöne, Familiengeschichte, in der schwierige Themen, wie Einsamkeit, Demenz und Depression, mit eingeschlossen sind. Es ist der Autorin gelungen eine sehr tiefgründige Geschichte zu erzählen, die dennoch eine Leichtigkeit aufweist, manches Mal sogar lustig ist und sich super lesen lässt.
Als Leser erfährt man gemeinsam mit Liesel, dass Heimat nicht nur ein Ort ist, sondern kann auch sehr gut nachvollziehen, wie wichtig andere Menschen, Erinnerungen und auch Vergebung sind.
Das Buch ist rundum gelungen und ich habe das Lesen sehr genossen.
Gemeinsam mit Jascha, einem Mitarbeiter aus dem Pflegeheim, macht sich die Protagonistin Liesel auf den Weg nach Ostpreußen. Dass ihre demenzkranke Großmutter dann auch mit auf die Reise geht, war so nicht geplant, doch es entpuppt sich als nicht so schlimm, wie zunächst erwartet.
Während dieses ungewöhnlichen Roadtrips durch Polen vermischen sich Emmis Erinnerungen an die Vergangenheit in Ostpreußen, die durch Flucht und Vertreibung gekennzeichnet war, mit der Gegenwart. Gerade diese Szenen sind besonders schön und berührend zu lesen. Liesel versucht auf der Reise Geheimnisse aus der Vergangenheit aufzudecken und zu ergründen.
Miriam Burdeslski erzählt mit dem Buch „ist doch schön hier“ eine wunderschöne, Familiengeschichte, in der schwierige Themen, wie Einsamkeit, Demenz und Depression, mit eingeschlossen sind. Es ist der Autorin gelungen eine sehr tiefgründige Geschichte zu erzählen, die dennoch eine Leichtigkeit aufweist, manches Mal sogar lustig ist und sich super lesen lässt.
Als Leser erfährt man gemeinsam mit Liesel, dass Heimat nicht nur ein Ort ist, sondern kann auch sehr gut nachvollziehen, wie wichtig andere Menschen, Erinnerungen und auch Vergebung sind.
Das Buch ist rundum gelungen und ich habe das Lesen sehr genossen.